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2010 - 2016
Nachrichten aus den Jahren 2010 bis 2016

1999 - 2009
Nachrichten aus den Jahren 1999 & 2009



  Handlung
 
     
  Der junge Physikstudent Quinn Mallory entwickelt ein Dimensionstor, das den Transfer zu parallelen Dimensionen ermöglicht. Zusammen mit seiner Freundin Wade Wells, dem Physikprofessor Maximilian Arturo und dem Soulsänger Rembrandt "Remmy" Brown, genannt "Crying Man", reisen sie in immer neue parallele Welten, die auf derselben Zeitebene liegen, aber andere geschichtliche Entwicklungen genommen haben. So erleben sie ein Amerika, das immer noch unter der Herrschaft der britischen Krone steht oder von der Sowjetunion erobert wurde oder in dem die Dinosaurier bis heute überlebt haben. Selbst in gefährlichen Situationen können sie keinen neuen Sprung wagen, bevor die mit dem Timer gesetzte Frist abgelaufen ist.

Nach dem Tod von Prof. Arturo in der dritten Staffel stößt die Soldatin Captain Maggie Beckett als neue Kollegin zu den Sliders und es geht nicht mehr vorrangig um die Rückkehr nach Hause, sondern um die Verfolgung des verbrecherischen Colonel Angus Rickman quer durch die Dimensionen. Als Rickman am Ende der 3. Staffel stirbt, gelangten nur Wade und Remmy zurück in die heimische Dimension. Quinn und Maggie irren dagegen noch drei Monate durch die Dimensionen, bis sie ebenfalls heimkehren können.

Ab Staffel 4 gibt es ein neues primäres Ziel: die Beschaffung der Anti-Kromagg-Waffe. Dazu müssen die Sliders als erstes Quinns Bruder Colin finden, danach von beiden die leiblichen Eltern suchen (da beide aufgrund eines Krieges zwischen Kromaggs und Menschen nur bei Pflegeeltern auf parallelen Welten untergebracht waren) und die von den Eltern entwickelte Anti-Kromagg-Waffe beschaffen. Die Mission scheitert.

Mit der fünften und letzten Staffel ändert sich das primäre Ziel erneut. Quinn verschmilzt aufgrund eines Experimentes von Dr. Oboron Geiger mit einem Double und Colin verschwindet zwischen den Dimensionen. Remmy, Maggie, der verschmolzene Mallory und Dr. Diana Davis, die neu im Team ist, müssen also einen Weg finden, Mallory wieder zu trennen und Colin zu retten. Zudem versuchen sie weiterhin, eine effektive Waffe gegen die Kromaggs zu finden.



Sliders hat ein offenes Ende. Man erfährt nie, ob Colin zurückkehrt oder ob Mallory tatsächlich wieder getrennt werden kann und ob das in Rembrandts Blut injizierte Virus die Kromaggs auf Remmys Heimaterde (Erde 1) vernichten kann.

Warum sliden die Sliders?
Die Sliders sind zunächst auf der Suche nach ihrer Heimatwelt, die aber im Verlauf der Serie von den Kromaggs angegriffen wird. Später sind sie auf der Suche nach der "Ersten Welt" (Earth Prime), dem wahren Zuhause von Quinns Eltern. Da sie durch einen Unfall in den Vortex gerieten und sie die Koordinaten ihrer Heimaterde nicht wissen, müssen sie von einer Welt zur nächsten reisen, in der Hoffnung, einmal ihre eigene Welt wiederzufinden. Quinn hatte einen Timer gebaut, eine Vorrichtung, die das Wurmloch wieder öffnen kann, so dass er sliden kann. Nach seinem ersten unerwarteten Slide kehrt er zurück und trifft eine andere Version von sich, ein "Double". Dieses "Double" ist Quinn aus einer anderen Dimension. Er begann schon früher zu sliden und entdeckte die Formel, mit der man kontrolliert sliden kann. Er warnt Quinn, seinen Timer nicht zu ändern (der Timer zählt mit einem Countdown zurück, bis sich das Wurmloch erneut öffnet) oder es würde ernste Konsequenzen haben. Aber das Double slidet weg, bevor es seine Warnung erklären kann.

Die erste Welt, auf der die vier Sliders zusammen kommen, ist eine Welt in einer Eiszeit. Sie befürchten, dass sie erfrieren, bevor der Timer den Countdown beendet hat. Als sie einen Tornado auf sich zukommen sehen, müssen sie die Einstellungen des Timers ändern, so dass sich das Wurmloch direkt und augenblicklich vor ihnen öffnet. Der Timer aber schickt sie nun nicht nach Hause, weil seine Einstellungen verändert wurden. Stattdessen sliden sie zu einer beliebigen Welt, mit einem beliebigen Countdown. Nun sliden sie ziellos umher, um ihr Zuhause wieder zu finden.

Warum sind sie bisher noch nicht nach Hause gekommen?
Der Professor vermutete einmal, dass für jede Entscheidung, die jemals jemand gemacht hat, eine andere Welt entstanden ist. Dies würde bedeuten, dass es eine unendlich große Anzahl von Welten gibt. Egal, ob sie jede Erde besuchen müssen oder nicht, bevor sie nach Hause gelangen werden sie eine sehr lange Zeit brauchen. Im Verlauf der Serie erfährt man, dass man die richtigen Koordinaten benötigt um eine Welt anzusteuern, die man besuchen möchte. In einer Folge trafen sie ein Double von Quinn, das ebenso slidete, dieses Double wollte sie nach Hause schicken. In dieser Welt, die auf den ersten Blick aussah wie ihre eigene, hatten sie nur wenige Sekunden um zu entscheiden, ob es wirklich die ihre ist. Sie stehen vor Quinns Haus und er meint, die Gartentüre würde quietschen seit er ein kleiner Junge war und dieses Quietschen würde er immer wiedererkennen. Jedoch quietscht die Türe nicht, das Tor öffnet sich und sie sliden weiter. Danach sieht man, wie Quinns Mutter und ihr Gärtner aus dem Haus kommen. Der Gärtner meint zur Mutter, dass diese Quinn wohl sehr vermissen würde, seit er verschwunden ist, und dass er ihre Gartentüre endlich repariert habe, da diese immer quietschte.
 



  Kritik
 
     
  Mit der Idee paralleler und alternativer Welten greift die Serie Sliders ein Thema auf, das in der Science-Fiction-Literatur recht häufig anzutreffen ist, jedoch in Film und Fernsehen bisher nur selten umgesetzt wurde. Einige Serien wie Star Trek, Stargate SG-1, Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark, Seven Days, Fringe - Grenzfälle des FBI oder EUReKA - Die geheime Stadt befassten sich aber mit dem Thema der parallelen Dimensionen. Die wissenschaftliche Grundlage, die in der Serie nicht zu sehr vertieft wird, ist die Theorie der Vielen Welten aus der Kosmologie, nach der sich das Universum bei jeder offenen Möglichkeit in zwei oder mehrere Welten aufspaltet. Daraus ergibt sich, dass neben unserer bekannten Welt noch unendlich viele andere existieren, die eine unterschiedliche Entwicklung genommen haben. Mittlerweile sind aber viele Kosmologen, darunter auch Stephen Hawking, von dieser Theorie wieder abgerückt, da einige Theorien ohne die Konstruktion von Paralleluniversen auskommen.

Die Serie schöpft die Möglichkeiten alternativer Welten recht unterhaltsam und ansprechend aus. So wurde nicht nur großen Wert auf die Kulissen gelegt, sondern auch zahlreiche Nebenfiguren, wie der Student Conrad Bennish jr. oder der ewige russische Taxifahrer Pavel Kurlienko, treten immer wieder in neuen Rollen auf. Letztlich sind es auch die sehr unterschiedlichen Charaktere der acht Hauptpersonen, die kaum Langeweile aufkommen lassen.

    "Mit geringen Aufwand an Ausstattung und Kulissen gestalteter Pilotfilm zu einer Fernsehserie; allzu breit und klischeehaft angelegt, so dass sich die Erwartungen an einen originellen Science-Fiction-Film nicht erfüllen." Quelle: Lexikon des internationalen Films  
 



  Produktion & Ausstrahlung
 
     
  Die ersten beiden Staffeln der Serie wurden in Vancouver (Kanada) gedreht, das als Kulisse für San Francisco diente. In der dritten Staffel wechselte der Drehort nach Los Angeles, womit auch neue Schauplätze für die Handlung genutzt wurden. Außerdem kam es zu einem Wechsel in der Stammbesetzung, als sich John Rhys-Davies darüber beklagte, dass seine Figur des Prof. Arturo zu sehr im Hintergrund stand. Daher ließ man ihn in der Doppelfolge "Exodus" den Heldentod sterben. Seinen Platz übernahm Kari Salin alias Kari Wuhrer mit der Rolle der Maggie Beckett.

Ausstrahlung in den USA
Sliders wurde vom amerikanischen Sender FOX ab dem 22. März 1995 ausgestrahlt, und zwar gemeinsam mit der Kultserie "Beverly Hills 90210" am Freitagabend. Dabei wurden die Folgen jedoch nicht in der ursprünglich geplanten Reihenfolge gezeigt. Mitten in der ersten Staffel wurde die Serie wegen der angeblich zu schlechten Einschaltquoten gestoppt, bis eine genauere Bewertung ergab, dass sie im Vergleich zu ähnlichen Sendungen doch recht gut waren. Danach setzte FOX die erste Staffel fort und gab eine zweite in Auftrag. Allmählich gewann Sliders einen immer größeren Anhängerkreis und entwickelte sich in den USA zu einer neuen Kultserie.

Nach der dritten Staffel wurde Sliders von FOX aus dem Programm genommen. Daraufhin kaufte der amerikanische Sci-Fi Channel die Rechte an der Serie und produzierte eine vierte Staffel, die im Juni 1998 in den USA ausgestrahlt wurde. Sabrina Lloyd als Wade Wells hat sich inzwischen aus der Serie verabschiedet, dafür wurde das Sliders-Team um Charlie O'Connell ergänzt, den Bruder des Hauptdarstellers Jerry O'Connell, der auch in der Serie als Quinns Bruder Colin Mallory auftritt. Im Juni 1999 startete dann die fünfte Staffel auf dem Sci-Fi Channel. Nun wurden die O'Connell-Brüder durch die Neueinsteiger Robert Floyd und Tembi Locke ersetzt, so dass nur noch Cleavant Derricks alias Rembrandt von der Originalbesetzung übrig geblieben ist. Mehr über den Ausstieg der O'Connells gibt es hier.

Ausstrahlung in Deutschland
In Deutschland wurde Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension erstmals ab dem 2. November 1997 von RTL ausgestrahlt. Der Pilotfilm lief um 20.15 Uhr, die weiteren Folgen wurden jeweils sonntags zwischen 15.00 und 16.00 Uhr gesendet. Da der nachmittägliche Sendeplatz häufig durch Formel-1-Übertragungen belegt war, verschleppte sich die Ausstrahlung bis zum 24. Januar 1999, als mit Folge 48 die dritte Staffel abgeschlossen wurde. Aus Jugendschutzgründen wurden vier Folgen dieser Staffel erst gegen Mitternacht gezeigt. Ab dem 24. Oktober 1999 war es dann endlich so weit. Auf RTL wurde die vierte Staffel ausgestrahlt. Ab dem 3. März 2001 wechselte die Ausstrahlung zu RTL II, wo der Pilotfilm gegen 13:10 Uhr lief. RTL II stellte die Serie dann ab 2. März 2002 nach drei Staffeln wieder ein. Erst ab dem 17. Januar 2004 und nach vier Jahren Wartezeit fand die fünfte Staffel bei RTL den Weg auf den deutschen Fernsehschirm. Gesendet wurden die letzten 18 Episoden gegen 15:55 Uhr. Die beiden letzten Folgen zeigte RTL im Doppelpack.

Der Pay-TV Sender SciFi von Premiere nahm sich Sliders an und strahlte die ersten vier Staffeln ab 18. November 2003 von Montag - Donnerstag gegen 21:00 Uhr, mit einer Wiederholung um ca. 11:40 Uhr, aus. Danach gab es eine mehrmonatige Pause bis SciFi dann ab 17. Juni 2004 noch einmal die Serie mit den kompletten fünf Staffeln zur selben Sendezeit zeigte. Nach Ablauf der fünf Staffeln wiederholte der Sender ab dem 19. November 2004 die Serie von Dienstag - Freitag gegen 11:00 Uhr erneut. Schon einige Monate später, ab dem 29. Juni 2005, fing SciFi mit einer weiteren Ausstrahlung an und startete die Serie ein weiteres Mal ab 2. November 2005. Doch war es noch nicht an der Zeit aufzuhören. Ab 27. Februar 2006 fing SciFi zum vierten und vom 5. Juli 2006 bis 8. November 2006 zum fünften Mal die Serie an zu zeigen. Schließlich strahlte der Sender ab dem 3. Dezember 2006 an den Sams- und Sonntagen nur die Episoden der 5. Staffel.



2007 kehrte Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension wieder zurück ins deutsche Free-TV. Kabel eins strahlte alle fünf Staffeln am Stück aus. Übrigens zum ersten Mal - da RTL sowie RTL II die Staffeln nur stückweise und nie komplett in einem Durchlauf sendeten. Die Episoden waren jeweils samstags gegen 13:25 Uhr, mit Ausnahme der vier Episoden aus der dritten Staffel, die Anfang Januar 2008 nachts gesendet wurden, zu sehen. Ab dem zweiten Wiederholungsdurchlauf, am 16. August 2008, liefen dann jeweils zwei Episoden im Doppelpack gegen 12:30 Uhr. Doch schon einen Monat später, ab dem 6. September 2008, wurde aufgrund der Ausstrahlung von MacGyver die Sendezeit von Sliders um eine Stunde nach vorn verlegt. Damit konnte man schon um ca. 11:30 Uhr zwei Folgen sehen. Am 28. Dezember 2008 setze kabel eins die Serie mit dem Exodus-Zweiteiler ab um sie neun Monate später, am 13. September 2009 mit den Folgen Verbotene Zonen und Das Böse im Nebel fortzusetzen. Diese Ausstrahlung lief aber nur bis zur Folge Ein virtueller Slide am 25. Oktober 2009.

Etwa 1½ Jahre später, genauer in der Nacht vom 17. zum 18. März 2011, hat sich kabel eins dazu entschlossen die Ausstrahlung in Doppelfolgen von Dienstag bis Freitag weiterzuführen. Auch die vier Nachtepisoden Tödliches Spiel, Die Traumkiller, Endzeit und Monsterbrut wurden nachgeholt. Schließlich wurde ab dem 23. März 2011 mit Die Höllenmaschine weitergemacht und bis zur finalen Folge Der letzte Slide hat kabel eins die Ausstrahlung am 21. April 2011 abgeschlossen.

Ab dem 10. August 2013 fand die Serie eine neue TV-Heimat (siehe Newsmeldung). Denn der Münchner Sender Tele 5 hat die Ausstrahlungsrechte der Serie erworben und zeigte die Episoden immer samstags gegen 17:20/17:30 Uhr im Doppelpack. Auch Wiederholungen mancher Folgen liefen am frühen Morgen gegen 4 Uhr. Ab dem 1. Oktober 2013 änderte sich der Senderhythmus und die Serie war immer von Dienstags bis freitags gegen 14:20 Uhr zusehen (siehe Newsmeldung). Zusätzlich zeigte man weiterhin zwei Episoden im Doppelpack am Samstag. Schließlich wurde die Ausstrahlung ab dem 23. November 2013 (siehe Newsmeldung) wieder auf den Samstag mit zwei Episoden reduziert. Leider wurden, neben den bisherigen vier Episoden der dritten Staffel, einige Episoden aus den anderen Staffeln nicht gezeigt. Offenbar änderten sich die Jugendschutzregeln dieser Folgen. Näheres dazu in den verlinkten Newsmeldungen. Seit dem 22. Februar 2014 zeigte Tele 5 Sliders immer samstags in Doppelfolgen um 18:20 Uhr von Beginn an. Die zuvor nicht gesendeten Episoden (mit Ausnahme der Folge Der Spitzenkandidat) wurden im Verlauf der Ausstrahlung noch nachgeholt. Tele 5 beendete die Ausstrahlung der Serien schließlich am 19. September 2015.



Nach fast einem Jahr Pause nahm sich der Kölner Spartensender RTL Nitro der vier Dimensionsreisenden ab dem 7. August 2016 an. Immer sonntags gegen 10:20 Uhr werden jeweils zwei Episoden gesendet. Auch die bis dato von Tele 5 "vergessene" Folge, in der Hillary Clinton als Präsidentin der USA zusehen war, hat der RTL-Sender am 28. Ausgust 2016 gezeigt! Diese lief, bis zu diesem Tag, acht Jahre lang nicht mehr im Free-TV.
 

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