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Durch eine Lotterie gibt es auf
der von den Sliders besuchten Erde nur eine
Bevölkerung von 500 Millionen Menschen. Wer an
der Lotterie teilnimmt kann 5 Million Dollar
gewinnen. Der Gewinner muss danach jedoch
sterben um die Bevölkerungszahl klein zuhalten.
Auch Wade nimmt teil und gewinnt... |
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Als Quinn, Rembrand, Wade und
Professor Arturo auf der nächsten Welt laden, werden sie von einem Hund,
den Wade Henry nennt, in
Empfang genommen. Wade hat beschlossen ein Tagebuch zu schreiben. Darin
will sie all ihre Erlebnisse in parallelen Dimensionen festhalten. Sie
beginnt gleich damit, diese Welt auf der die Sliders nun sind zu
beschreiben. San Francisco kommt ihr vor wie eine Kleinstadt und auf der
gesamten Erde leben nur etwa 500 Millionen Menschen.
Als sie an einem Obststand etwas kaufen wollen, vermisst Arturo seine
Brieftasche. Ein junger Mann hat es gefunden und gibt es dem Professor.
Quinn entdeckt ein Werbeplakat mit der Aufschrift "Trink BC Cola -
Geburtenkontrolle aus der Dose!" Auf dieser Welt scheint es keine
Verbrechen und keine Armut zu geben. Jedermann ist glücklich und
zufrieden. All das kommt vielleicht durch ein Lotterie-System bei dem man
sich soviel Geld wie man will auszahlen lassen kann. Obendrein hat jeder
der an der Lotterie teilnimmt die Chance auf den Hauptgewinn von 5 Million
Dollar. Rembrandt holt sich 5000 Dollar, der Professor gibt sich mit 5
Dollar zufrieden und Wade lässt sich 1000 Scheine ausspucken.
Während Rembrandt und Arturo gemeinsam fischen, sind Quinn und Wade im
Wald reiten. Wade überlegt vielleicht in dieser friedlichen Welt zu
bleiben. Aber Quinn geht es nicht so. Er hat noch immer die Hoffnung eines
Tages nach hause zu kommen.
Am Abend sitzen die Sliders vor dem Fernseher und verfolgen die
Gewinnerbekanntgabe der Lotterie. Eine Frau namens
Julianne Murphy, die
Rembrandt sofort gefällt, gewinnt. Aber auch Wade ist unter den 12
glücklichen Gewinnern.
Am nächsten Tag fahren die Sliders in einer Limousine zu ihrem neuen
Hotel. Anschließend geht Wade auf Shopping-Tour um sich für den Lotterie
Ball einzukleiden. Wade hat dafür eine so genannte "Carte
blanche" (eine Art Kreditkarte) bekommen.
Dafür erhält sie alles was sie möchte.
Quinn hält es nicht mehr aus und will erstmal gehen. Im kommt es suspekt
vor, dass man einfach so an einem Automaten Geld holen und dann auch noch
den Jackpot knacken kann.
Inzwischen hat der Lotterie-Ball begonnen. Arturo bemerkt die strengen
Sicherheitsmaßnahmen. Der Veranstalter will damit die "Recht auf
Leben"-Leute abhalten, einfach so reinzuplatzen. Nach dem Wade noch ein
Formular unterschrieben hat, in der sie nahen Verwandten ihren Reichtum
vermachen kann, macht sie Bekanntschaft mit Ryan Simms, einen der
Gewinner. Er fordert sie zum Tanz auf. Rembrandt ist zusammen mit Julianne
Murphy auf den Ball gekommen. Er hat sich in sie verliebt...
Quinn begegnet einem Pfarrer, er gehört zur "Recht auf Leben"-Bewegung. Er
versucht mit allen Mitteln die Lotterie zu stoppen. Dabei erfährt Quinn,
dass die Gewinner am nächsten Tag sterben müssen. Die Lotterie hat nämlich
den Zweck die Bevölkerungsdichte zu kontrollieren. Sofort berichtet er
seinen Freunden von diesem System. Doch die Leute wissen davon und nehmen
freiwillig teil. Sie nennen das "Platz machen". Da Wade natürlich nichts
davon wusste, muss sie nun solange durchhalten, bis der nächste Slide
beginnt.
Rembrandt will, dass er und Julianne zusammenbleiben. Doch sie versteht es
so, als wolle er mit ihr sterben. Er erzählt ihr vom Sliden. Auch Wade
erklärt Ryan woher sie kommt und wohin sie gehen muss. Ryan erzählt ihr
was passiert wenn man das Lotterie-System hintergeht. Man wird zwar auch
sterben, jedoch schmerzhaft.
Remmy ist dabei Julianne abzuholen. Im Hotelzimmer wird er von der Polizei
verhaftet. Sie hat ihn angezeigt, weil er gegen das Lotterie-System
verstoßen hat. Etwas später macht sie sich bereit zum sterben. Zuvor will
sie noch einmal Rembrandt sehen. Sie trinkt ein schmerzloses Gift und
stirbt in seinen Armen. Anschließend wird er ins städtische
Wiederaufbereitungscenter geschafft um dort ebenfalls zu sterben.
Quinn und der Professor wollen Rembrandt retten. Wenn sie es nicht
schaffen sollten, rät Quinn Wade alleine zu sliden. Mit Hilfe der "Recht
auf Leben"-Demonstranten gelingt den beiden schließlich, Rembrandt aus dem
Gefängnistransporter zu befreien.
Unterdessen wartet Wade im Ballsaal. Da Henry bellt, wird sie vom
Lotterieball-Verantstalter entdeckt. Doch er wird von Ryan außer Gefecht
gesetzt. In diesem Moment erreichen auch Quinn, Arturo und Remmy den Saal.
Gerade rechtzeitig können sie den Wirbel öffnen und fliehen. Doch als
Quinn in den Vortex springt wird er noch von einer Kugel in den Rücken
getroffen.
Auf der nächsten Welt, auf die Ryan und der Hund mitgeslidet sind, fällt
Quinn ohne jede Vorwarnung vor seinen Freunden zusammen. Wade bemerkt,
dass Quinn stark blutet und glaubt er sei durch die Schusswunde
gestorben... |
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Die
kurze erste Season endet mt einem Höhepunkt, der an Action und
Dramatik nur schwerlich zu überbieten ist. Dabei ist "Paradies
auf Erden" eine bitterböse Episode, die den stehenden Begriff
"Politisch korrekt" nimmt und kräftig darauf
herumtrampelt. "Sliders" war noch nie ein konservatives
Programm, aber hier wird so konsequent wie nur selten zuvor eines
zelebriert: das Recht auf die Entscheidungsfreiheit. So wie einige
auf dieser Welt wählen, zu sterben, um auf der Allgemeinheit einen
Dienst zu erfüllen, wollen einige leben und wieder andere kämpfen
gegen das System an. Aus moralischer Sicht, die natürlich aus
unserer eigenen Kultur heraus geprägt ist, ist die Gesellschaft
zutiefst verkommen, aber wie Arturo sehr richtig ausführt, liegt
das im Auge des Betrachters, da es hier weit weniger Leid als auf
den meisten anderen Welten inklusive der unseren gibt. Mit dieser
Aussage im Gepäck präsentiert sich "Paradies auf Erden"
als unangenehme Episode, die das Recht auf vollkommene Freiheit bis
Extrem exerziert und dabei zeigt, wie leicht aus einem Utopia ein
Alptraum werden kann.
Diese
Folge verfügt über alles, was notwendig ist, um Serienkost zu
einer packenden und aufregenden Angelegenheit zu machen. Ein
interessantes Drehbuch, das philosophische und moralische Probleme
anspricht, dabei jedoch keine einfache Lösung präsentiert, sondern
dem Zuschauer die Zeit lässt, seine eigene Meinung zu bilden,
schöne Actionparts und ein Beziehungsgeflecht, das Haupt- und
Nebencharaktere in besonders gutem Licht erscheinen lässt und von
ihrer interessantesten Seite zeigt. Hinzu kommen schöne und
bedrückende Momente. Besonders Remmy, der zum Tod von Julianne
beiwohnen muss, die "Paradies auf Erden" zu einem
würdigen Abschluss einer guten ersten Staffel machen und die
Neugier auf das zweite Jahr wecken.
Die
erste Season schließt mit einem aufregendem Cliffhanger, an dessen
Ende es tatsächlich so aussieht, als wäre Quinn tot. Dies galt um
so mehr, da mit Ryan von dieser Welt gleich ein scheinbarer Ersatz
mitgebracht wurde.
Nicholas
Lea, am 22. Juni 1962 in New Westminster, Kanada, geboren, ist Fans
der "Akte X" bestens als zwielichtiger Schurke Krycek
bekannt. Damals hielt sich noch das Gerücht, das Lea neben seiner
wiederkehrenden Rolle bei "Akte X" auch bei den
"Sliders" einen wiederkehrenden Part innehaben könnte.
Über den Verlauf seiner Karriere kann er sic aber auch so nicht
beklagen.
Die
Nebendarsteller Charlie McGlade und Mike Levy sieht man in der
Episode nicht, weil die betroffene Szene mit ihnen in der Endfassung
herausgeschnitten wurde.
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USA |
Luck of the Draw |
17.05.1995 |
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Deutschland |
Paradies auf Erden |
28.12.1997 |
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Frankreich |
Un monde parfait |
03.09.1996 |
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Italien |
Maledetta fortuna |
13.08.2000 |
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Spanien |
Suerte |
unbekannt |
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Russland |
Лотерея |
unbekannt |
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Brasilien |
Loteria às Avessas |
unbekannt |
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Tschechien |
Luck of the
Draw |
unbekannt |
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Finnland |
Paratiisin portilla |
06.04.2000 |
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Ungarn |
A sors keze |
unbekannt |
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Polen |
Loteria Szczęścia |
17.05.1997 |
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In dieser Szene, als Quinn durch einen Ast vom Pferd fällt, verletzt er sich
links an der Stirn. Man sieht auch wie die Wunde blutet. Im ersten
Bildschnitt sehen wir, das er sich mit
der rechten Hand an die schmerzende Wunde fasst. Links ist dabei
kein Blut zusehen. Noch in der gleichen Szene, nur ein Kameraschnitt liegt dazwischen, hat Quinn
urplötzlich die linke Hand an der Wunde. Auch als Wade mit
ihrem Tuch das Blut abtupft sieht man in der einen Einstellung gar
kein Blut.
Hier dürfte es sich um einen simplen Schnittfehler
handeln. Oft werden Szenen wie diese, mehrmals von verschiedenen
Kamerapositionen aus gedreht. Dabei achtet man selten auf solche
Kleinigkeiten. |
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id 020 | Lotterie ERde
ca. 3 Tage und 18 Stunden
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Als die Sliders auf dieser Erde ankommen,
stellen sie fest, dass es weder Armut, noch Verbrechen
oder Umweltverschmutzungen gibt. Auch sind nie Kriege
ausgebrochen. Alle Menschen führen ein friedliches und
ruhiges Leben, ähnlich dem
Paradies. Jeder der Geld benötigt, kann sich dies in
unbegrenzter Menge von einem Automaten auszahlen lassen.
Jeder der dies tut, nimmt automatisch an einer
Lotterie
teil, bei der es zusätzlich 5 Millionen Dollar zu gewinnen
gibt. Jedem stehen auch so genannte "Gemeinschaftswagen"
zur Verfügung.
San Francisco ist hier eine Kleinstadt mit
weniger als 100.000 Einwohnern. Auf der gesamten Erdkugel
leben sogar nur 500 Millionen. Das sind nur etwa 10% auf
unserer Welt. Präsidentin der Vereinigten Staaten ist Jocelyn Elders.
Es gibt aber auch Schattenseiten auf dieser parallelen
Erde. Um die Bevölkerung klein zuhalten setzt man auf
Geburtenkontrolle. Zum einen durch Getränke wie "BC Cola"
als auch durch die Lotterie selbst. Denn jeder der daran
teilnimmt und Gewinnt muss unweigerlich und schmerzlos
sterben. Dies nennt die Gesellschaft "Platz machen".
Landesweit sind so schon über 50.000 Menschen getötet
wurden. Alles läuft jedoch freiwillig ab. Die Erben der
Gewinner bekommen dann das gesamte Vermögen. Sollte aber
doch ein Gewinner gegen die Regeln des Lotterie-Systems
verstoßen muss derjenige qualvoll sterben.
Es gibt auch Leute die gegen das System sind und wollen,
dass das Morden gestoppt wird. Diese Gruppe nennt sich
"Recht auf Leben".
Schon im 19. Jahrhundert merkte der
britische Ökonom Reverend Thomas Malthus an, dass die
Menschheit dazu verdammt sei im Elend zu leben, weil die
Nahrungsproduktion nicht schritt halten kann, wenn das
Bevölkerungswachstum nicht verlangsamt wird. Offenbar wird
diese These in dieser Welt sehr ernst genommen.
Präsidentin Alders wohnte trotz des Protestes der
Recht-auf-Leben-Extremisten (das sind meist Akademiker und
Wissenschaftler), der Eröffnung des Thomas-Melphis-Centers
für sexuelle Ethik und Erziehung bei. Dort werden die
Mensch belehrt wie man möglichst wenig Nachkommen zeugt um
so ein starkes Bevölkerungswachstum zu verhindern.
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id 021 | Schusswunden Erde
ca. 3 Tage
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Viel ist über diese Erde nicht
bekannt. Die Sliders landen auf einer Grünfläche mit einigen
Bäumen und Büschen. Quinn wurde kurz vor dem Sprung in den Wirbel
von der Lotterie-Polizei in den Rücken geschossen und bricht, als
er auf dieser Welt ankommt, vor den anderen Sliders zusammen. Auch Ryan Simms und der Hund Henry sind mit auf diese Welt
gereist. Weitere Informationen zu dieser Erde gibt es auch
hier. |
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