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Home » Episodenguide » 2. Staffel » Der unsichtbare Quinn

 

 

Episodenübersicht:
2. Staffel

Letzte Episode:
Männermangel

Nächste
Episode:
Duell in der Wall-Street

Produktionsnummer:
K0810

Networknummer:
SL-207

 

DVD:
Box 1 [Disc 4]


Media:
ScreenCaptures
Bloopers

Diskussion:
Forum
SF-RADIO

Regie:
Paris Barclay

Buch:
Tony Blake

Paul Jackson

Deanna Milligan

Gillian Mitchell

 

Tom Butler

Michael Mallory

 

Gillian Barber

Nicole Mitchell

 

Gerard Plunkett

Vater Jerry

 

Greg Rogers

Major Phillips

 

William Sasso

Gomez Calhoun

 

Mitch Kosterman

1. Muskeltyp

 

Peter Fleming

Verkehrspolizist

 

Sheelan Megil

Mrs. Henry

 

Nicole Parker

Monica

 

Alex Ferguson

Taxifahrer

 

Sylvio Pollio

1. Wache

Staffelwichtigkeit:

3/5

Serienwichtigkeit:

3/5

Spannung:

1/5

Humor:

1/5

Gesamteindruck:

2/5

 

 
  Nachdem ein Blitz in den Wirbel eingeschlagen ist, wird Quinn in eine Astral-Dimension befördert und ist unsichtbar. Keiner kann ihn wahrnehmen. Außer einer jungen Frau namens Gillian. Mit ihr versucht Quinn Kontakt mit seinen Freunden aufzunehmen. Doch wird er beim nächsten Slide in seinem Zustand mitreisen können?


  Quinn, Arturo, Rembrandt und Wade befinden sich in einem verregneten Waldgebiet. Da es blitzt und donnert müssen sie sich einen sicheren Platz für den nächsten Slide suchen, den sie schließlich auf finden. Als Quinn zuletzt in den Wirbel springt, schlägt kurz nach ihm ein gewaltiger Blitz dort ein.

Auf der nächsten Welt angekommen, scheint alles normal abgelaufen zu sein. Nur Arturo und Remmy haben einen Ruck beim Slide gespürt. Als Wade sich umsieht bemerkt sie, dass Quinn fehlt. Arturo denkt er sei garantiert auf dieser Welt nur eben an einem anderen Ort. So wie es schon einmal geschah. Aber Quinn ist keines falls verschwunden. Denn er versucht auf die Rufe seiner Freunde zu antworten. Diese können ihn jedoch nicht wahrnehmen, denn er ist unsichtbar geworden...

Alles was er berühren will, geht wie Luft durch ihn hindurch. Hinzu kommt noch, dass der Timer durch den Blitz völlig unbrauchbar geworden ist und repariert werden muss. Die elektrische Entladung des Blitzes muss den Timer verschmort und Quinn unsichtbar gemacht haben.

Die Sliders versuchen in der Stadt Ersatzteile zu besorgen. Aber wie es scheint befindet sich diese parallele Erde auf dem Stand der 50er Jahre. Es werden noch Vakuum-Röhren verwendet und altmodische Autos fahren auf den Straßen. Wade schlägt vor das Dominion Hotel anzurufen. Denn dort würde Quinn im Falle einer Trennung eine Nachricht hinterlassen. Als sie einen Polizisten nach der nächsten öffentlichen Telefonzelle fragen und Arturo auf seine digitale Armbanduhr sieht will der Polizist sie festnehmen. Denn auf dieser Welt ist moderne Technologie verboten. Das Polizeipferd kann den unsichtbaren Quinn irgendwie wahrnehmen und so versucht er es aufzuscheuchen um so seinen Freunden die Flucht zu ermöglichen.

Im Hotel angekommen erkundigt sich Wade ob Quinn da war. Aber natürlich kann er das nicht. Inzwischen sucht Arturo im Telefonbuch einen Laden für Elektronikbedarf um den Timer zu reparieren. Er wird jedoch nicht fündig. Am Empfang fragt er ebenfalls nach. Doch das Personal rät zur Vorsicht, da das Antitechnologiebüro überall seine Augen und Ohren hat.

Da sind die Sliders nun mit einem Stück Technik aus dem Weltraumzeitalter, in einer Welt die technologisch gesehen in der Steinzeit lebt. Rembrandt denkt es muss irgendwo Leute geben die sich mit moderner Technik auskennt, da es immerhin ein Organisation gibt, die gegen diese vorgeht. Aber wie bekommen sie Kontakt zu jemanden, der sich aufgrund der Sicherheit, nicht erwischt zu werden, versteckt.

Sie versuchen ihr Glück in der Kirche. Da man Priestern in der Regel vertrauen kann und diese aufgrund der Beichte viel hören.

Auch Quinn ist anwesend. Durch Zufall wird er auf eine junge Frau aufmerksam, die ihn erfreulicherweise sehen und hören kann. Das ist Quinns Chance mit seinen Freunden in Kontakt zu treten. Doch Gillian, so der Name der Frau, wurde schon in der Vergangenheit für verrückt gehalten, weil sie ständig Stimmen hört, die nicht da waren. Auch bei Quinn glaubt sie dies und verlässt fluchtartig die Kirche. Er bittet sie eine Nachricht an Arturo, Remmy und Wade zu überbringen. Mit Geschehnissen aus anderen Welten kann Quinn durch Gillian seine Freunde davon überzeugen, dass er anwesend ist und sich in einer so genannten Astralebene befindet. Einer Dimension über der fassbaren Welt. Quinn glaubt, dass er beim nächsten Slide wieder sichtbar werden kann. Aber ohne funktionierenden Timer ist dies eher unwahrscheinlich.

Rembrandt erfährt von dem Priester von einem Mann der wegen illegaler Technik im Gefängnis war und nun wieder frei ist. Die Sliders gehen daraufhin zu diesem Mann. An der Haustür stellen sie fest, dass es der Vater von Quinn ist, Michael Mallory, und das Quinns Doppelgänger an Polio gestorben ist.

Michael kann ihnen glücklicherweise helfen. Er besitzt eine große Menge an elektronischen Bauteilen um den Timer reparieren zu können. Der Professor vertauscht aber die Pole und es gibt einen Kurzschluss. Quinn holt sich deshalb Hilfe von Gillian um den Professor bei der Reparatur zu leiten.

Einige Zeit später tauchen Männer vom Antitechnologiebüro auf und konfiszieren den Timer und nehmen Michael mit. Quinn folgt ihnen und erfährt, dass das Büro in Wirklichkeit die Technik sammelt und damit im Falle einer Aufhebung des Verbots einen riesigen Fortschritt und eine Menge Geld erzielt. Ebenso erfährt er, dass sein Doppelgänger-Vater mit den Leuten zusammenarbeitet um an die Technologie zu kommen, die andere im Untergrund bauen.

Sofort überbringt Quinn diese Informationen durch Gillian an seine Freunde. Diese tüfteln einen Plan aus um in das Labor einzubrechen um den Timer wieder zu holen. Arturo und Rembrandt lösen den Alarm aus um für Verwirrung zu sorgen. Schließlich gelingt es ihnen ihren Timer zu holen.

Die Zeit vergeht. Wade, Quinn und Gillian warten bereits auf die beiden, die nun im Hotel eintreffen. Unerfreulicherweise müssen sie nun, um den Timer wieder zusammenzusetzen, wieder zurück zu Michael Mallorys Haus. Nur dort können sie ihn fachgerecht und mit Quinns Hilfe reparieren.

Etwa 17 Sekunden vor dem nächsten Dimensionssprung schafft es der Professor den Timer zu reaktivieren. In diesem Moment kommt Michael in den Raum und richtet eine Waffe auf die Sliders. Als Arturo den Wirbel öffnet wird Quinn durch die Energie für alle sichtbar und Michael ist völlig überrascht von dem Anblick seines verstorbenen Sohnes.

Leider kann Quinn aber nicht mitsliden, da der Wirbel keinen Einfluss auf die Astralebene besitzt. Somit muss er sich von seinen Freunden verabschieden.

Nachdem Arturo, Remmy und Wade die Welt verlassen haben, findet sich Quinn schon mit der Tatsache ab auf dieser Welt zu bleiben. Doch da öffnet sich ein weiterer, rotfarbener Vortex. Dieser bricht durch die Astralebene und ermöglicht Quinn zu sliden.

Auf der nächsten Erde können seine drei Freunde es kaum glauben, als sie Quinn vor ihren Augen sehen und umarmen ihn vor Freude.

 

 

  In dieser Episode wurde eine Idee aufgegriffen, die nicht mehr ganz neu ist und schon in ähnlicher Form in anderen Filmen und Serien vorzufinden ist. Die rede ist vom Thema "Unsichtbarkeit". Ein Hauptcharakter wird unsichtbar und es gibt dabei immer irgendeine Person die diesen dann rein zufällig sehen und hören kann um Kontakt mit seinen Freunden aufzunehmen. Erinnert einem schon an "Ghost - Nachricht von Sam" oder auch "Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits" um nur einige Beispiele zu nennen.

Trotzdem gibt es in dieser Folge natürlich wieder das "Parallele-Welten-Element" und wir bekommen diesmal eine Erde zu Gesicht, die sich von der modernen Technologie aus Angst vor den Folgen abwendet. Zu dumm, dass der Timer ein höher entwickeltes Stück Technik ist und auch noch kaputt geht. Jedenfalls sorgt das für ein wenig Spannung.

Aber auch hier wird wieder der typische Fehler gemacht, dass der unsichtbare (in dem Fall Quinn) durch alles durchfassen und -gehen kann und im anderen Moment mit dem Auto mitfahren, sich auf einen Stuhl setzen oder an eine Säule lehnen kann.
 

 

     
   
 
USA Gillian of the Spirits 15.03.1996 FOX
Deutschland Der unsichtbare Quinn 18.01.1998 RTL
Frankreich Un monde sans technologie 13.09.1996 M6
Italien Gillian 27.08.2000 Italia Uno
Spanien Gillian de los espíritus unbekannt TVE La 2
Russland Джиллиан из мира духов unbekannt CTC
Brasilien Gillian of the Spirits unbekannt USA Network
Tschechien Gillian of the Spirits unbekannt Česká televize
Finnland Teknologian takapajula 27.04.2000 TVTV!
Ungarn Gillian és a szellemek unbekannt RTL KLUB
Polen Mistyczka Gillian 07.06.1997 RTL 7
 
   
     


     
   

Quinn Mallory

 

Auch Quinns Double von der Technophobie Erde arbeitete, wie unserer Quinn, an Plänen für interdimensionales Reisen. Er scheiterte aber an der rückständigen Technologie. Hinzu kommt noch, dass er schon vor Jahren der schlimmen Seuche Polio zum Opfer viel und starb. Denn auf seiner Welt gibt es keinen Impfstoff dagegen, weil man jeden wissenschaftlichen Fortschritt verbietet.

 
     

 

     
 
 

Unsichtbar = Unberührbar?

 

In der Episode "Der unsichtbare Quinn" wurde Quinn ja bekanntlich in die Astralebene befördert. Diese soll bewirken, dass er keine Gegenstände berühren kann oder Personen durch ihn durchlaufen können. Das wurde auch mehrmals in der Folge verdeutlicht. Doch in einigen Szenen sieht man wie er unter anderem in einem Taxi mitfährt, an einer Säule lehnt oder sogar auf einem Bett bzw. Stuhl sitzt und seine Hände auf dem Tisch liegen. Selbst seine eigentlich unsichtbare Jacke hat er ausgezogen und liegt über dem Stuhl.
 

In diesen Szenen haben die Produzenten wohl nicht richtig aufgepasst. Doch diese Tatsache passiert oft bei dieser Art von Filmen. In dem einen Moment können sie durch Wände gehen und im nächsten lehnen die "unsichtbaren" Protagonisten an einer Mauer.

 
   
   
   
     
     
 

Zeit des Wirbels

 

Professor Arturo erklärt Michael Mallory, dem Doppelgänger von Quinns Vater, dass der Wirbel immer für 60 Sekunden offen bleibt. Doch hier ist er ganze 2 Minuten und 48 Sekunden aktiv. Es ist anzunehmen, dass man die ganzen Dialoge nicht in einer Minute abhandeln hätte können und so haben die Autoren der Folge die Öffnungszeit einfach unauffällig verlängert. Oder die Toröffnungszeit wird, da es nie wirklich ausführlich erklärt wurde, nach jeden Sprung hinein automatisch verlängert...

 
     
     
 

Wirklich Nackt?

 

Am Ende der Episode bekommen wir eine Welt zusehen auf der, wie es scheint die Menschen keine Kleidung tragen. Egal bei welchem Wetter. Doch bei genauerem Hinsehen kann man einen Büstenhalter bei der Frau sehen, der zu größten Teil von der Querstrebe der Tür verdeckt wird. Außerdem hat der Briefträger ein Basecap auf...

 
     


   
   

id 024 | REGEN Erde

40 Tage

 

Auf dieser Erde scheint es ununterbrochen zu regnen. Zumindest gab es während des 40-tägigen Aufenthaltes der Sliders keine Regenpause. Besonders gefährlich sind aber die Blitze. Einer davon schlängt, als die Sliders sich in einem Wald befinden, in den Wirbel ein und macht Quinn während seines Slides unsichtbar. Durch den starken Regen, der von heftigen Windböen begleitet wird fallen sogar Bäume um. Die Sliders haben, um sich im Freien zu bewegen, Regenmäntel und -hüte sowie Handschuhe und Taschenlampen besorgt, die sie mit auf die nächste Welt nehmen. Rembrandt selbst nennt diese parallele Dimension später "Regen Welt".

 
   
   
   
     
   
   

id 025 | TEchnophobie Erde

mindestens 24 STunden

 

Während des Zweiten Weltkrieges warf Amerika eine Atombombe über Hiroshima ab. Nach dem Krieg untersuchte die Regierung die Nukleartechnologie und entschied jegliche Art von Technik zu verbieten, da man zur große Angst davor hat, was man damit anstellen könnte. Es gab im laufe der Zeit zwar technologische Fortschritte, dies war jedoch ein sehr langsamer Prozess.

Diejenigen die sich nicht an das Anti-Technologiegesetz halten, werden vom "Anti-Technologie-Büro" verfolgt, das Äquivalent zu unserem FBI. So auch der Doppelgänger von Quinns Vater. Er versteckt eine große Menge an Technologiebauteilen in seinem Keller und wurde deshalb für fünf Jahre im Gefängnis eingesperrt. Offiziell zerstört das ATB die Technik die sie findet. Inoffiziell aber sammeln sie die Sachen. Da sie hoffen, dass das Gesetz für das Verbot irgendwann aufgehoben wird. Sie schrecken auch nicht davor zurück die Leute zu liquidieren, damit diese sicht nicht auf ihre Patentrechte berufen. Wird man, wie Arturo, mit einer Armbanduhr mit digitaler Anzeige auf der Straße erwischt wird man sofort verhaftet.

Diese Welt erreichte trotz allem den Stand der 50er Jahre. Auf den Straßen fahren noch altmodische Autos und es gibt statt Transistoren noch Vakuum-Röhren zu kaufen. Des Weiteren gibt es keine Fernseher oder Fernsehsender. Geschweige denn Computer. Durch die Angst des technologischen Fortschritts blieb auch die Wissenschaft auf der Strecke. Auf dieser Erde wurde zum Beispiel nie ein Impfstoff für die Krankheit Polio entwickelt. An dieser Seuche ist auch Quinns Doppelgänger gestorben. Übrigens der Film "Spartacus" hält sich, laut einem Poster, seit 1872 Wochen in der Hitliste. Das entspricht etwa 36 Jahre zum Zeitpunkt als die Sliders auf dieser Welt ankommen. Der Film wurde auf Erde 1 1960 uraufgeführt.

 
   
   
   
     
   
   

id 026 | Astral-Dimension

mindestens 24 STunden

 

Als ein Blitz in den Wirbel einschlägt, wird Quinn während des Slides in eine Astralebene befördert. Eine Dimension über der fassbaren Welt - eine eine Art seelische Dimension. Ist man in dieser Astralebene kann man sich zwar frei bewegen, aber keine Gegenstände berühren und mit keinen Menschen reden. Nur einige Tiere wie zum Beispiel ein Pferd oder Gillian Mitchell können Quinn wahrnehmen.

Für einen kurzen Moment wurde Quinn jedoch sichtbar als der Wirbel der Sliders sich öffnete, da er von der Energie erleuchtet wurde. Allerdings kann er nicht mehr sliden, da der Vorgang keinen Einfluss auf die Astralebene hat. Nur wenige Sekunden nachdem sich der normale Vortex schloss brach ein anderer durch die Astralebene und ermöglichte Quinn wieder in die fassbare Dimension zu kommen. Dieser Wirbel hatte zudem eine andere Farbe.

 
   
   
   
     
   
   

id 027 | Nudisten Erde

unbekannte Aufenthaltsdauer

 

Auf dieser alternativen Welt tragen die Menschen keine Kleidung. Sogar wenn sich die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bewegen oder Schnee liegt. Die Sliders treffen auf der Straße einen nackten Briefträger der einer ebenfalls nackten Frau die Post bringt. Näheres ist über diese Erde nicht bekannt.