Durch Zufall entdeckt der Physikstudent Quinn Mallory ein Tor zu anderen Dimensionen, in denen Parallelwelten existieren und sich die Geschichte anders entwickelt hat als in der uns bekannten Realität. Die Sliders reisen auf ihrer ersten Tour auf eine Erde, auf der sich San Francisco in einer Eiszeit befindet.

Regie
Produktionsnummer
83535
Networknummer
SL-101
SL-102

Episodenbeschreibung

In einem Keller in San Franzisko nimmt der Physikstudent Quinn Mallory ein Videotagebuch auf. Darin erzählt er völlig begeistert von seiner Entdeckung, die er während seiner Experimente gemacht hat und die aus dem Nichts aufgetaucht ist. Er meint, die richtige Energie für seine Erfindung gefunden zu haben.

Am Morgen um 7 Uhr wird Quinn von seinem Radiowecker geweckt und geht in die Küche. Seine Mutter Amanda Mallory hat bereits das Frühstück gemacht. Doch er hat kaum Zeit dafür, da er noch viele Dinge zu tun hat. Seine Mutter vergleicht seinen Arbeitseifer mit dem seines Vaters, der durch seine Hektik starb. Quinn entgegnet, dass er überfahren wurde. Sie meint jedoch, dass er auf dem Weg zur Arbeit war.

Quinn geht in seinen Keller, um seine Videotagebücher anzusehen. Sein Versuch, ein Antischwerkraftgerät zu entwickeln, hat eine unvorhergesehene Wendung genommen. Doch er weiß nicht, was passiert ist. So aktiviert er das Gerät, und ein Wurmloch beginnt sich zu öffnen. Einige Aufnahmetage später hat er herausgefunden, dass die Öffnung eine Art Tunnel ist, der zu einer anderen Existenz führt. Während er sich die Videos ansieht, wird er von seiner Mutter daran erinnert, dass er zu seiner Vorlesung an der Uni muss. Schnell schnappt er sich sein Frühstück und fährt los.

Zu Fuß nimmt er eine Abkürzung durch den Golden Gate Park und kommt an einem Obdachlosen vorbei, der gerade eine Rede über die kapitalistische Unterdrückung hält. In der Universität angekommen, werden Quinn und seine Kommilitonen von Professor Maximillian Arturo unterrichtet. Quinn malt in sein Notizbuch eine Spirale, die wohl das Wurmloch, das er entdeckt hat, darstellt. Arturo bemerkt dies, als er ihm eine Frage zum Unterricht stellt, und hält ihm eine Standpauke.

Nach dem Unterricht fährt Quinn zu seiner Arbeitsstelle im "Doppler Computer Superstore". Dort erwartet ihn schon seine Arbeitskollegin Wade Wells. Quinn ist wieder einmal viel zu spät, und sein Chef bemerkt dies natürlich.

Nach der Arbeit begibt sich Quinn wieder in seinen Keller, schaltet all seine Geräte an und grübelt über seiner Gleichung an der Tafel, die er seit drei Monaten einfach nicht lösen kann. Dennoch hat er einige Tage zuvor schon Testobjekte durch das Wurmloch geschickt, die spurlos verschwunden sind. Um dies zu verhindern, hat er eine Rückholvorrichtung, den Timer, gebaut. Damit kann er eine beliebige Zeitspanne eingeben und den Gegenstand von dort zurückholen, wo immer er gelandet ist.

Am nächsten Morgen macht sich Quinn bereit, selbst durch den Wirbel zu reisen, und zeichnet eine weitere Videobotschaft auf. Während die Kamera läuft, aktiviert er den Timer, und das Wurmloch öffnet sich vor seinen Augen. Er läuft um die Öffnung herum, verabschiedet sich von seinem Kater und springt hinein. So gelangt er in eine Art Tunnel, und als er herausgeschleudert wird, bemerkt er, dass er wieder in seinem Keller ist und die Reise scheinbar nicht geklappt hat. Enttäuscht schaltet er die Kamera ab und macht sich auf den Weg zur Uni.

Unterwegs geschehen jedoch seltsame Dinge. Als er bei grüner Ampel weiterfährt, kommt es fast zu einem Unfall. Ein Autofahrer macht ihn darauf aufmerksam, dass man bei grün anzuhalten hat und bei rot weiterfahren darf. Als er wiederum bei rot anhält, hupen alle Autofahrer wie verrückt. Im Radio läuft ein Bericht, dass Schallplatten wieder groß im Kommen sind und die allerletzte CD vom Band rollt. Außerdem meldet der Moderator, dass Kennedy für eine weitere Amtszeit nicht kandidieren wird. Quinn ist total verwirrt, und plötzlich kommt er an einem riesigen Schild vorbei, das Elvis Presley in Las Vegas ankündigt, wo er live singen soll.

Quinn versteht die Welt nicht mehr und fährt wieder zurück nach Hause. Dort angekommen, bemerkt er das nicht-quietschende Gartentor, das normalerweise immer quietscht, und seine Mutter, die plötzlich von Gärtner Jake schwanger ist, schwarze Haare hat und eine Brille trägt. Ein Piepen ertönt vom Timer. Die 15 Minuten, die Quinn eingestellt hat, sind um, und er wird mit einem Ruck in den Wirbel gezogen und landet wieder in seinem Keller. Quinn kann es nicht fassen und ist überglücklich. Er hat es tatsächlich geschafft, auf die andere Seite zu reisen. Wie sich herausstellt, war er auf einer parallelen Erde.

Sofort prüft er, ob er wieder zurück ist: Seine Mutter ist nicht schwanger, Gärtner Jake geht wieder der Gartenarbeit nach und das Tor quietscht wieder. Schnellstmöglich will er seinem Professor von dem gelungenen Experiment erzählen. Aber als er den Vorlesungssaal betritt, ist dieser mehr als nur sauer und will, dass Quinn sofort wieder den Saal verlässt, sonst würde er gehen. Angeblich zog Quinn über seine Theorien her und nannte ihn einen "bombastischen Windbeutel".

Nachdem Arturo die Vorlesung wutentbrannt verlassen hat, geht Quinn zur Arbeit. Aber auch dort scheint er sich nicht beliebt gemacht zu haben. Wade wundert sich, warum er wieder zur Arbeit kommt. Denn sein Chef hat ihn gefeuert. Er soll ihn, wie Arturo, ebenfalls beleidigt und Wade geküsst haben.

Zuhause trifft Quinn seine Mutter, die gerade einen Fernsehspot von einem Anwalt namens Ross J. Kelley sieht, und fragt, ob er irgendetwas getan habe, was sie verärgert haben könnte. Sie verneint.

Quinn denkt, dass seine Lage durch den Sprung in den Wirbel hervorgerufen wurde. Als er in seinen Keller geht, muss er feststellen, dass die Gleichung auf der Tafel von Geisterhand gelöst wurde. Auf einmal hört er eine Stimme und aus dem Dunklen erscheint eine Person. Es ist Quinn... besser gesagt, ein Doppelgänger von einer parallelen Erde.

Zuerst glaubt er, er sei durch seinen Trip verdoppelt worden. Doch der andere Quinn klärt ihn über alles auf. Er ist ein "Slider", der schon in acht verschiedenen Dimensionen war und hat die Gleichung zum Sliden schon vor Monaten geknackt. Er ist auch für Arturos Wutausbruch und die Kündigung verantwortlich. Er berichtet von seinen Reisen und will ihn noch warnen, den Timer niemals zu früh zu aktivieren. Aber bevor er seine Warnung aussprechen kann, wird er in seinen Wirbel gezogen und verschwindet.

Einige Stunden später bekommt Quinn Besuch von seinem Professor und Wade. Arturo erwartet von Quinn eine Entschuldigung. Seine Mutter führt die beiden in Quinns Keller.

Zur selben Zeit, in einem anderen Teil von San Francisco, macht sich der Soul-Sänger Rembrandt Brown für einen Auftritt im Stadion bereit, um die Nationalhymne zu singen. Er war früher bei den "Spinning Topps" und sehr erfolgreich. Nun plant er sein großes Comeback als "Crying Man". Sein Manager sieht sich unterdessen eine alte Aufnahme von Cry Like A Man an, einem Nummer-1-Hit der "Spinning Topps".

Arturo und Wade sind nun im Keller, wo Quinn gerade seinen Timer verbessert hat. Er erzählt den beiden von seiner Entdeckung, und Arturo sieht die Formel auf der Tafel und bewundert Quinn, dass er die Gleichung gelöst hat.

Rembrandt macht sich in seinem roten Cadillac auf den Weg zum Baseballstadion und singt sich auf der Fahrt mit einigen seiner damaligen Hits ein.

Der Professor kann noch nicht wirklich glauben, dass es möglich ist, eine Pforte zu erzeugen, die in andere Daseinsebenen führt. Daraufhin schnappt sich Quinn seinen Timer und öffnet den Wirbel vor Arturos Nase. Er und Wade können es nicht fassen, was da vor ihnen passiert. Sie erkundigt sich, ob es gefährlich sei, durch den Wirbel zu gleiten, und würde es am liebsten gleich ausprobieren. Arturo hat noch Bedenken, da es noch sorgfältig untersucht werden muss. Wade kann ihn überzeugen, und die drei machen sich für einen Sprung bereit, indem sie den Timer auf fünf Stunden stellen. Nur Quinn weiß nicht, wie viel Energie für so viele Personen notwendig ist. Somit dreht er den Energieregler am Timer bis zum Anschlag auf und sie werden von dem Wirbel eingesaugt. Es scheint aber zu viel Strom gewesen zu sein, denn der Vortex wandert durch die Wände auf die Straße und verschluckt den gerade vorbeifahrenden Rembrandt Brown samt Auto.

Auf der anderen Seite rast Rembrandt in einen Schneeberg und Quinn, Wade und Arturo landen in einem alternativen Keller. Doch hier stehen kaum Möbel oder Geräte und alles ist von Schnee und Eis bedeckt. Die drei gehen nach oben und finden dort ein Bild von der Familie, die einst in dem Haus gelebt hat. Es zeigt Quinn mit seinen Eltern, seiner Schwester, die er nie hatte, und seinem weggelaufenen Hund Bopper. Wade und Arturo öffnen die vereiste Haustür und sehen den frierenden Rembrandt. Im Hintergrund kann man die Golden Gate Bridge erkennen. Scheinbar befindet sich diese parallele Erde in einer Eiszeit.

Alle vier suchen Unterschlupf in Rembrandts Auto. Arturo versucht ihm zu erklären, was passiert ist und dass er sich nun in einer alternativen Dimension befindet. Rembrandt hat Panik und will sofort wieder zurück. Doch Quinn hat Bedenken, den Timer zu früh zu aktivieren. Immerhin wollte der andere Quinn ihn deswegen noch warnen. Ein sich nähernder Tornado nimmt Quinn die Entscheidung ab. Er muss das Wurmloch jetzt öffnen, wenn sie überleben wollen, und das bevor die fünf Stunden abgelaufen sind.

Gerade noch rechtzeitig schaffen sie es zu entkommen. Nur Quinn lässt auf sich warten. Wade hat schon Angst, ihn nie wiederzusehen. Aber mit etwas Verzögerung kommt er auf der anderen Seite an. Die vier "Sliders" glauben nun, dass sie wieder in ihrer Dimension sind, und Rembrandt versucht noch, pünktlich ins Stadion zu kommen. Nur wie? Sein Auto ist noch auf der Eiswelt... darum muss er sich ein Taxi rufen.

Wade will bei sich zuhause anrufen, und Arturo und Quinn unterhalten sich über ihr Erlebnis. Quinn stellt fest, dass die programmierten Zeiten im Timer gelöscht sind und sie anstatt im Keller im Golden Gate Park gelandet sind. Anscheinend eine Nebenwirkung, wenn der Timer vorgestellt wird. In diesem Augenblick erschrickt Arturo, denn er steht vor einer Statue von Lenin. Aber es müsste eine von Abraham Lincoln sein.

Unterdessen ist Wade in einer Telefonzelle und will Geld in den Münzschlitz werfen, welcher nicht vorhanden ist. Sie wird von einer Frauenstimme begrüßt, die fordert, dass sie sich bei der Kommunikationssicherung ausweist. Ihr kommt dies sehr merkwürdig vor.

Rembrandt ist auf dem Weg zum Stadion und kommt mit dem Taxifahrer Pavel Kurlienko ins Gespräch. Er will, dass dieser das Radio anschaltet, um das Baseballspiel zu hören. Dort ertönt die Hymne, die normalerweise von Remmy gesungen werden sollte. Aber es ist nicht die amerikanische Nationalhymne. Pavel und alle anderen Autofahrer salutieren plötzlich und Remmy wundert sich.

Wade ist wieder bei Quinn und dem Professor. Diese hören gerade einem Mann zu, der eine Ansprache hält, um den Untergrund und Feinde des US-Senats auszulöschen. Quinn kennt diesen Mann, er ist ihm neulich begegnet. Aber da war er ein Obdachloser. Nun wissen sie mit Sicherheit, dass sie nicht auf ihrer Erde sind.

Der Taxifahrer verlangt von Rembrandt Geld für die Maut. Pavel schaut sich den Schein an und zeigt ihn sofort einer Wache. Er sagt ihr auf Russisch, dass Remmy ein Terrorist ist. Daraufhin ertönt ein Alarm und das Taxi mit Rembrandt wird von bewaffneten Männern umstellt.

Als die anderen drei durch die Straßen gehen, sind überall Soldaten und Wade wird observiert. Sie fragt, wann der Timer wieder in Funktion ist. Quinn hat keine Ahnung, ob er überhaupt je wieder funktioniert.

Zur selben Zeit wird Rembrandt verhört. Man beschuldigt ihn aufgrund der Dollarnote mit Lincoln, dass er ein Angehöriger des amerikanischen Untergrundes ist, doch er hat keine Ahnung davon. Auch sein Name soll ein Deckname sein. Der richtige Rembrandt wurde vor 12 Jahren bei einer Revolte in Detroit ermordet. Remmy versucht zu erklären, woher er ist. Man glaubt ihm jedoch nicht. In diesem Moment erkennt Remmy den Mann. Es ist Ross J. Kelley aus dem Fernsehen. Doch dieser Kelley war nie im Fernsehen, ist aber Anwalt. Sein Berater schlägt vor, Rembrandt mit seinem Wissen aus dem Weg zu schaffen und will, dass er verurteilt wird.

In der Stadt müssen Quinn, Wade und Arturo mit ansehen, wie eine Frau verschleppt wird und Menschen auf offener Straße hingerichtet werden. Der Professor kauft sich eine Bratwurst und bezahlt mit seinem Geld, daraufhin gibt der Verkäufer ihm einen anderen Dollar mit dem Kopf von Lenin zurück. Er rät ihm zur Vorsicht und sein Geld niemandem zu zeigen. Wade wird noch immer von der Telefongesellschaft verfolgt. Der Verkäufer führt sie daraufhin in ein Versteck. Er scheint Wade zu kennen und meint, sie sei schon festgenommen worden. Durch einen langen Tunnel kommen sie zum Hauptquartier des Untergrundes.

Als sie dort ankommen, wird Wade von einem Mann namens Wilkins geküsst. Etwas später hat man Quinn und Arturo gefesselt. Sie haben ihm vorher erzählt, dass sie von einer parallelen Erde kommen, und er glaubte nicht daran. Doch nachdem Wade alles aufgeklärt hat, vertraut man nun den Sliders. Denn Wade kann unmöglich ihre Wade sein. Sie ist die Anführerin der Revolution und wurde von den Sowjets gefangen genommen. Festgehalten wird sie in einer Einrichtung, die von Volksgeneral Arturo geleitet wird.

Während man dem Professor den geschichtlichen Verlauf dieser Erde erklärt, begegnet Wade einer alternativen Version ihres Chefs Hurley. Dieser schaut sich einen Bericht im Fernsehen an, und entsetzt stellt Wade fest, dass Rembrandt in diesem Bericht zu sehen ist. Er steht vor Gericht und wird wegen Landesverrats zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Wilkins und die anderen planen nun, sowohl Rembrandt als auch Kommander Wells aus dem Gefängnis zu befreien. Dazu muss Arturo sein Double mimen.

Mit einigen Lastern am Gefängnistor angekommen, werden sie von Leutnant Karpov angehalten. Dieser wundert sich, warum General Arturo noch so spät auf das Gelände will. Arturo redet sich heraus, indem er behauptet, eine nicht angekündigte Verteidigungsbereitschaftsübung durchzuführen. Trotz allem muss sich Arturo per Handscan identifizieren. Glücklicherweise scheint sein Handabdruck identisch mit dem seines Doppelgängers zu sein und er kann passieren. Aber Karpov hat Bedenken und lässt sich mit der Wohnung von General Arturo per Telefon verbinden.

Wenige Minuten später sind Wilkins' Leute im Inneren des Gefängnisses und befreien Rembrandt und Wade. Aber schon kurz darauf ertönen sämtliche Sirenen, denn Karpov hat herausgefunden, dass General Arturo zuhause im Bett ist. Es kommt zu einem heftigen Feuergefecht, aber man kann mit Verlusten fliehen.

Quinn hat Wade in den Armen und bemerkt plötzlich, dass sie stark blutet. Die Laster halten an, um Wade behandeln zu lassen. Es ist aber zu spät, denn sie ist tot. Es stellt sich heraus, dass es nicht Quinns Wade war, sondern Kommander Wells.

Zum Gedenken an die Toten singt Rembrandt für sie. Währenddessen versuchen Quinn und Arturo den Timer wieder in Gang zu setzen. Die einzige Chance, wieder auf ihre Erde zu gelangen, ist, dass sie im Golden Gate Park sliden. Auf dem Weg dorthin werden sie von Leuten verfolgt, die kontrollieren, ob man sich an die Ausgangssperre hält. Gerade rechtzeitig kann Quinn das Wurmloch öffnen und somit flüchten.

Die Sliders freuen sich darüber, dass sie wieder zuhause sind. Zum einen steht nun wieder die Lincoln-Statue im Park, und auch das Gartentor quietscht. Ebenso hat sich Quinns Mutter schon Gedanken gemacht, wo er so lange war. Beim Essen unterhalten sich die Sliders darüber, was nun aus dem Timer werden soll, und werden von jemandem unterbrochen: Quinns Vater, der eigentlich tot ist, kommt nach Hause. Somit befinden sie sich nicht zuhause, sondern in einer weiteren alternativen Realität.

Gastdarsteller

Linda Henning Amanda Mallory Marianne Hoffmann
Roger R. Cross Wilkins Oliver Stritzel
Garwin Sanford Doc Crock Krumbiegel
Gary Jones Michael Hurley Gerhard Acktun
John Novak Ross J. Kelley Michael Schernthaner
Alex Bruhanski Pavel Kurlienko Herbert Weicker
Jason Gaffney Conrad Bennish Jr. Thomas Darchinger
Tom Butler Michael Mallory Ulf-Jürgen Wagner
Joseph A. Wapner Commissar Joseph A. Wapner Günter Wolf
Doug Llewelyn Gerichtsmoderator Doug Llewelyn Frank Engelhardt
Yee Jee Tso Wing ?
Frank C. Turner Crazy Kenny Horst Raspe
Raoul Ganeev Leutnant Karpov Niko Macoulis
Don MacKay Artie Field Ulrich Bernsdorff
Jay Brazeau KGB Colonel Werner Abrolat
Andrew Kavadas Bratwurstverkäufer Christoph Krix
Sook-Yin Lee Pat Martina Duncker
Wayne Cox PBS Sprecher Ulf-Jürgen Wagner
Rusty Burrell Gerichtsdiener Werner Abrolat
Jim Byrnes
Jim Byrnes Radio-Sportmoderator Ulf-Jürgen Wagner
Sara Walker Nan Zachery ?
Larry Musser Gärtner Jake ?
Harry Shearer
Harry Shearer Radiomoderator Christian Weygand
Ulf-Jürgen Wagner Sprecher vom Kellertext Ulf-Jürgen Wagner

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Review

Vor rund 29 Jahren im Jahr 1997 habe ich den Serienstart zum ersten Mal gesehen. Auch heute im Jahr 2026 wirkt diese Pilotfolge nach vielen Wiederholungen noch spannend und fesselnd. Die Idee von unendlich vielen parallelen Realitäten ist einfach faszinierend und wurde in diesem Pilotfilm sehr gelungen umgesetzt. Man erlebt verschiedene Versionen von San Francisco und begegnet sogar alternativen Doppelgängern der Hauptfiguren.

Die Charaktere passen hervorragend zu dieser Episode und keiner wirkt überflüssig oder langweilig. Die vier Hauptdarsteller ergänzen sich gut und vermitteln das Gefühl, echten Menschen zuzusehen. Besonders Remmy wird als "Normalsterblicher" schnell zur Identifikationsfigur für das Publikum, weil er mit den wissenschaftlichen Erklärungen von Quinn und Arturo genauso wenig anfangen kann wie viele Zuschauer.

Der Pilotfilm funktioniert auch völlig eigenständig, obwohl er mit einem offenen Ende abschließt. Die Sliders erkennen schließlich, dass sie nicht in ihre eigene Welt zurückgekehrt sind. Gerade das Zusammenspiel der Figuren macht sowohl diesen Film als auch die gesamte Serie so unterhaltsam.

6/6
Staffelwichtigkeit
6/6
Serienwichtigkeit
5/6
Spannung
5/6
Humor
6/6
Gesamteindruck

Erstausstrahlungsdaten

Die Episode wurde zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Ländern der Welt erstmalig ausgestrahlt. Während einige Zuschauer sie bereits früh sehen konnten, mussten andere Regionen deutlich länger warten. Die Erstausstrahlungstermine zeigen gut, wie unterschiedlich die Veröffentlichung weltweit gehandhabt wurde. Je nach Land variieren Datum und Sender, was oft an lokalen Programmplänen oder Synchronisationen lag. So entstand ein zeitlich versetzter Start, der die internationale Verbreitung der Episode widerspiegelt. Leider fehlen auch diverse Datumsangaben oder Titel. Gern können diese über die Kontaktmöglichkeiten im Impressum oder unten in den Kommentaren gemeldet werden.

USA
22.03.1995

Pilot - Part 1

USA
22.03.1995

Pilot - Part 2

DE
02.11.1997

Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension

DE
17.02.2007

Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension - Teil 1

DE
24.02.2007

Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension - Teil 2

FR
16.04.1996

Le monde selon Lénine, 1ère partie

FR
16.04.1996

Le monde selon Lénine, 2ème partie

IT
16.07.2000

I Viaggiatori - Parte 1

IT
16.07.2000

I Viaggiatori - Parte 2

ES

Piloto - 1

ES
Unbekannt

Piloto - 2

RU
Unbekannt

Пилотная серия, Часть 1

RU
Unbekannt

Пилотная серия, Часть 2

BR
19.07.1998

Dimensões Paralelas - parte 1

BR
19.07.1998

Dimensões Paralelas - parte 2

CZ
Unbekannt

Pilotní - díl 1

CZ
Unbekannt

Pilotní - díl 2

FI
03.02.2000

Ei kun aukkoon ja ulos! - 1

FI
03.02.2000

Ei kun aukkoon ja ulos! - 2

HU
27.10.1997

Bevezető rész 2/1.

HU
Unbekannt

Bevezető rész 2/2.

PL
15.03.1997

Pilot - część 1

PL
22.03.1997

Pilot - część 2



Doppelgänger

Im Laufe des Pilotfilms erhalten wir einen ersten, fragmentarischen Einblick in die Welt der Doppelgänger. Mal begegnen uns die Alter-Egos der vier Sliders direkt, mal erfahren wir nur beiläufig und aus zweiter Hand von ihrer Existenz. Manche führen ein Leben, das dem unserer Sliders verblüffend ähnelt – andere haben einen völlig anderen Weg eingeschlagen, geprägt von den jeweiligen Gegebenheiten ihrer Parallelwelt. Eines wird dabei schnell klar: Jede Erde schreibt ihre eigene Geschichte, und kein Doppelgänger ist eine bloße Kopie des anderen.


ID 002 Quinn #1

Elvis' Erde

Quinn Mallory

Da Quinns Mutter auf der Elvis-Erde beim Anblick ihres vermeintlichen Sohnes nicht weiter überrascht reagiert, lässt sich mit ziemlicher Sicherheit schlussfolgern, dass es auf der Elvis' Welt ein Doppelgänger von Quinn geben muss – andernfalls hätte sie seinen plötzlichen Besuch wohl kaum so selbstverständlich aufgenommen.

Über dieses Double ist jedoch so gut wie nichts bekannt. Die einzige konkrete Information, die sich aus dem Besuch ableiten lässt: Er fährt dasselbe Auto wie Quinn selbst – einen BMW.

ID Q01 Quinn #2

Quinns Doppelgänger Erde

Quinn Mallory

Eines Tages erhält unser Quinn Besuch aus einer anderen Dimension – von seinem eigenen Doppelgänger, der das Sliden bereits gemeistert hat und ihm die entscheidende Gleichung überreicht, die Quinn zur Vervollständigung seiner Formel benötigt.

Dieser alternative Quinn hat zu diesem Zeitpunkt bereits acht verschiedene Parallelwelten bereist. Über sein Leben auf seiner Heimaterde lässt sich nur spekulieren – doch ein bezeichnender Moment verrät mehr als Worte: Im Doppler Computer Store küsst er die hiesige Wade, was den Schluss nahelegt, dass er auf seiner eigenen Welt seit etwa zwei Jahren mit einer Parallelversion von ihr verheiratet ist.

Bevor er durch sein Wurmloch wieder verschwindet, versucht er Quinn noch mit einer wichtigen Warnung zu erreichen: Er solle den Timer auf keinen Fall zu früh aktivieren. Doch das Wurmloch lässt ihm keine Zeit mehr – er wird mitten im Satz davongerissen, und die Warnung bleibt unvollendet.

ID 003 Quinn #3

Eiszeit Erde

Quinn Mallory

In den Ruinen seines vereisten Hauses auf der Eiszeit-Erde stößt Quinn auf ein Familienfoto – und damit auf einen stummen Einblick in ein Leben, das hätte sein können, aber nie war. Neben dem Doppelgänger seiner Mutter ist auf dem Bild eine Schwester zu sehen, die unser Quinn nie hatte. Und auch Bopper ist darauf zu erkennen – sein Hund, der als Welpe eines Tages einfach weglief und nie wieder auftauchte.

ID 005 Quinn #4

Quinns Vater Erde

Quinn Mallory

Auch auf der Erde, auf der Quinns Vater noch lebt, muss es ein Double von ihm geben – denn seine vermeintlichen Eltern erkennen ihn beim Anblick sofort und ohne jeden Zweifel. Eine solch selbstverständliche Reaktion wäre kaum denkbar, träfe er auf Menschen, die ihn nie zuvor gesehen hätten.

Über dieses Double ist wenig bekannt, doch eines scheint sich abzuzeichnen: Offenbar ist auch er, ganz wie unser Quinn, hinter die Formel für das Sliden gekommen – und befindet sich zum Zeitpunkt des Besuchs bereits irgendwo in den Weiten der Parallelwelten.

ID Q01 Wade #1

Quinn's Doppelgänger Erde

Wade Mallory Wells

Über Wades Doppelgängerin auf der Heimatwelt von Quinns Alter-Ego ist so gut wie nichts bekannt. Lediglich ein flüchtiger Moment verrät mehr als jede Erklärung: Als Quinns Doppelgänger die hiesige Wade im Doppler Computer Store küsst, legt das den Schluss nahe, dass er auf seiner eigenen Welt seit etwa zwei Jahren mit einer Parallelversion von ihr verheiratet ist. Weitere Informationen über diese alternative Wade gibt es leider nicht.

ID 004 Wade #2

Kommunistische Erde

Wade Wells

Auf der kommunistischen Erde ist Wades Doppelgängerin eine ganz andere Frau als die, die wir kennen. Als Commander Wade Wells führt sie eine Widerstandsgruppe im kommunistischen Amerika an – entschlossen, unerschrocken und bereit, alles für die Freiheit zu riskieren. Wilkins, ebenfalls ein Mitglied des Widerstands, war ihr Geliebter.

Als die Sliders sie aus sowjetischer Gefangenschaft befreien, endet ihre Geschichte tragisch: Commander Wade Wells erliegt noch während der Befreiungsaktion ihren Verletzungen.

ID 004 Rembrandt

Kommunistische Erde

Rembrandt Brown

Was mit Rembrandts Doppelgänger auf der kommunistischen Erde geschah, erfährt unser Rembrandt auf bittere Weise – während seines Verhörs durch Ross J. Kelley. Demnach kam das hiesige Abbild des Crying Man bereits 1982 ums Leben, erschossen während einer Revolte in Detroit. Zwölf Jahre, bevor unsere Sliders auf dieser Welt landen, war sein Schicksal bereits besiegelt.

ID 004 Arturo

Kommunistische Erde

Maximillian P. Arturo

Arturos Doppelgänger auf der kommunistischen Erde bekleidet eine mächtige Stellung: Als Volksgeneral der kommunistischen Armee im Westsektor gehört er zu den Stützen des Regimes. Zu Gesicht bekommen wir ihn allerdings nie – zum entscheidenden Zeitpunkt liegt er zu Hause im Bett.

Genau das macht ihn unwissentlich nützlich für die andere Seite: Unser Arturo gibt sich als sein Double aus und nutzt dessen Ansehen und Autorität, um Wade Wells und Rembrandt Brown aus sowjetischer Gefangenschaft zu befreien.

Parallele Erden

Der Pilotfilm entführt die Sliders auf insgesamt vier Parallelwelten. Darüber hinaus erfahren wir von acht weiteren Erden, die Quinns Doppelgänger auf seiner Reise durchquert hat: sieben, über die er kaum ein Wort verliert, sowie die Baseball Welt und die Paradies Welt, über die er zumindest einige wenige Details preisgibt.

ID 001 Erde 001 26. September 1994

Earth Prime

Erde 1

Von dieser Erde stammen Quinn Mallory, Wade Wells, Rembrandt Brown und Professor Maximillian Arturo. Quinn bezeichnet sie in der Originalfassung als Earth Prime, in der deutschen Version als Erde 1. Von hier aus beginnt ihre Reise durch die verschiedenen Welten – es ist dieselbe Erde, auf der auch wir zu Hause sind.

Quinn studierte bis zum 26. September 1994 an der Universität von Kalifornien, wo er von Professor Arturo in Physik unterrichtet wird. Nebenbei arbeitet er gemeinsam mit seiner Freundin und Kollegin Wade im Doppler Computer Superstore. Rembrandt Brown, auch bekannt als „The Crying Man", steht unterdessen kurz vor seinem großen Comeback und plant, im Footballstadion die amerikanische Nationalhymne zu singen.

Eine abweichende Parallelgeschichte existiert auf dieser Welt nicht – es ist schlicht unsere Erde, so wie wir sie kennen.

Was Sicherheitshinweise betrifft: Abseits der üblichen Kriminalität, Umweltverschmutzung und der gelegentlichen Neigung der amerikanischen Regierung, in der Weltpolitik den Ton anzugeben, ist Earth Prime ein vergleichsweise sicherer Aufenthaltsort. Wer keine unnötigen Risiken eingeht, wird hier gut zurechtkommen – wenngleich niemand vor Krankheit, dem Zahn der Zeit und dem unvermeidlichen Ende des Lebens gefeit ist.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Quinn Mallory ID Q01
323.935.914.157 Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
88% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID 002 Erde 002 00:15:00

Elvis' World

Elvis' Erde

Auf der ersten Erde, die Quinn allein bereist, herrschen merkwürdige Verhältnisse: Autofahrer halten bei Grün an und fahren bei Rot – ein kulturelles Überbleibsel aus jener Zeit, als die Vereinigten Staaten versuchten, sich von mexikanischen Einflüssen abzugrenzen.

Der Grund für den wirtschaftlichen Niedergang der USA liegt Jahrzehnte zurück: Als Präsident Franklin D. Roosevelts „Community Construction Coalition" trotz massiver Bundesförderung in den Wirren der landesweiten Depression bankrottging, erholte sich das Land nie mehr vollständig. Arbeitslosigkeit und rasant steigende Zinsen fraßen sich durch die Gesellschaft – und der Zweite Weltkrieg brachte keine Wende, sondern verschärfte die Lage weiter. Die Vereinigten Staaten hielten sich weitgehend aus dem Konflikt heraus, während Mexiko – angetrieben von Ölbaronen, die die erdölreichen Felder der Halbinsel Yucatán sichern wollten – in eine schlagkräftige Kriegsmaschinerie investierte und damit weite Teile Deutschlands unter seinen Einfluss brachte. Als neuer „Held" des Großen Krieges stieg Mexiko zur Industriemacht auf.

Die Folgen für die USA waren verheerend. In Scharen verließen die Menschen ihre Heimat, um im aufblühenden Mexiko ihr Glück zu suchen – während die mexikanische Regierung zunehmend besorgt über die Massen amerikanischer Einwanderer ist, die illegal die Grenze überqueren. Der technologische Fortschritt in den USA stagnierte; viele Industrien konnten mit dem globalen Wandel kaum Schritt halten. So wurde etwa die Compact Disc, die eigentlich als revolutionäres Medium für Musik und Datenspeicherung gefeiert worden war, nie wirklich heimisch – stattdessen erlebt die gute alte Schallplatte eine Renaissance und verdrängt die CD erneut vom Markt.

Auch politisch ist diese Welt eine andere: John F. Kennedy überlebte das Attentat, das in unserer Realität sein Leben beendete, und regierte bis ins hohe Alter. Als First Lady an seiner Seite: Marilyn Monroe, mit der er verheiratet ist – eine glamouröse Symbolfigur, die versuchte, die Moral der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, während die Wirtschaft unaufhaltsam absackte. Und als wäre das nicht genug: Elvis Presley, in unserer Welt längst verstorben, lebt hier noch – und begeistert sein Publikum mit Live-Auftritten in Las Vegas.

Doch während ein Konzertbesuch beim King verlockend klingt, ist Vorsicht geboten: Rund 19 Millionen Obdachlose durchstreifen die Straßen, während immer mehr Bürger dem Land den Rücken kehren und ihr Glück in der mexikanischen Demokratie suchen.

Hinzu kommt eine weitere, beunruhigende Bedrohung: Wissenschaftler warnen, dass die Präzessionsbewegung der Erdachse eine neue Eiszeit einleiten könnte – diese Welt erlebt keine globale Erwärmung, sondern eine globale Abkühlung.

Inmitten all dieser Wirren hat Quinns Mutter – eine Frau mit langen braunen Haaren und Brille – in Gärtner Jake ihren Lebenspartner gefunden. Die beiden sind verheiratet, und sie erwartet ein Kind.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Quinn Mallory
213.840.721.509 Interdimensionale Koordinaten
11. Aug. 1930 Geschichtliche Abweichung
70% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q01 Erde 003 00:00:00

Quinn's Double's World (Kromagg Outpost 94)

Quinn's Doppelgänger Erde

Diese Erde bekommen wir nie direkt zu Gesicht – weder Quinn noch seine Mitreisenden besuchen sie im Laufe der Serie. Dennoch spielt sie eine bedeutende Rolle: Es ist die Heimatwelt eines Quinn-Doppelgängers, der unseren Quinn auf Earth Prime aufsucht. Dieser alternative Quinn ist möglicherweise seit zwei Jahren mit einer Parallelversion von Wade verheiratet; wie lange er bereits durch die Welten slidet, ist nicht bekannt.

Spoilerwarnung! Was zunächst wie eine der Erde sehr ähnliche Welt erscheint, hat sich inzwischen zu etwas weit Bedrohlichem gewandelt. Die Kromaggs – eine aggressive, affenähnliche Spezies, die das Sliding gemeistert hat und auf die Unterwerfung aller menschlichen Erden aus ist – haben diese Welt vollständig erobert und in den Kromagg-Außenposten 94 umgewandelt.

Unsere Sliders begegnen den Kromaggs erstmals in der zweiten Staffel in der Episode Die Invasion. Dass ausgerechnet diese Erde zu einem ihrer Stützpunkte wurde, erfahren wir erst in der dritten Staffel (in Das Böse im Nebel) – als Quinn dem Quinn dieser Welt zufällig wiederbegegnet.

Die Welt ist aus gutem Grund unter Quarantäne gestellt. Die Kromaggs sind in der Lage, Wurmlöcher mühelos aufzuspüren, und jeder unbedachte Besuch könnte ihre Flotte aus Manta-Schiffen auf weitere Erden – möglicherweise sogar auf Earth Prime – aufmerksam machen. Ein Besuch ist unter keinen Umständen zu empfehlen.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Quinn Mallory
  • Wade Mallory Wells
Interdimensionale Koordinaten
20. Sept. 1996 Geschichtliche Abweichung
70% (0%) Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q02 Erde 004 00:00:00

Chicago Cubs World

Baseball Erde

Quinns Doppelgänger bereiste diese Welt, wie lange er sich hier aufhielt, ist jedoch nicht bekannt.

Es ist eine Erde, die unserer in nahezu jeder Hinsicht gleicht – mit einem bemerkenswerten Unterschied: Die Chicago Cubs, die in unserer Realität seit 1908 auf einen Weltmeistertitel warten mussten, gewannen hier in der Saison 1991 nach 83 Jahren endlich wieder die World Series – und legten anschließend fünf weitere Titel in Folge nach. Kult-Kommentator Harry Caray, der auf dieser Welt noch am Leben ist, begeistert die Fans im Wrigley Field noch immer mit seiner legendären Einlage von „Take Me Out To The Ballgame".

Wer ein Spiel im Wrigley Field besucht, sollte jedoch auf der Hut sein: Die zahlreichen Homeruns der Cubs haben zu einem spürbaren Anstieg an Kopfverletzungen durch ins Publikum fliegende Bälle geführt. Darüber hinaus kommt es nach den Spielen regelmäßig zu heftigen Ausschreitungen, die es durchaus mit den berüchtigten Randalen europäischer Fußballfans aufnehmen können.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
242.725.953.991 Interdimensionale Koordinaten
1991 Geschichtliche Abweichung
90% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q03 Erde 005 20:00:00

Happy World

Paradies Erde

Auch diese Welt bereiste Quinns Doppelgänger auf seiner Reise durch die Dimensionen. Er selbst bezeichnete sie schlicht als Paradies – und das nicht ohne Grund: Kriminalität existiert hier nicht, die Umwelt ist unversehrt, die Menschen sind glücklich und leben ohne Angst. Fremde werden herzlich willkommen geheißen, und die Zivilisation wirkt in sich ruhend und ausgeglichen. Ressourcen sind im Überfluss vorhanden.

Quinn stellte seinen Timer auf 20 Stunden – und gestand sich selbst ein, dass das bei weitem nicht genug Zeit für eine Welt wie diese sei.

Ob es sich hierbei tatsächlich um dieselbe Erde handelt, die unsere Sliders später als Lotterie-Erde kennenlernen, ist nicht mit Sicherheit bekannt – doch die Ähnlichkeiten legen die Vermutung nahe.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
777.777.777.777 Interdimensionale Koordinaten
1798 Geschichtliche Abweichung
85% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q04 Erde 006 GEnSEr

Unknown World #1

Unbekannte Erde #1

Über diese Welt ist nichts bekannt. Quinns Doppelgänger streifte sie auf seiner Reise durch die Dimensionen, hinterließ jedoch keinerlei Aufzeichnungen über das, was ihn hier erwartete.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q05 Erde 007 GEnSEr

Unknown World #2

Unbekannte Erde #2

Auch diese Erde bleibt ein Rätsel. Was Quinns Alter-Ego hier erlebte und wie lange er verweilte, ist nicht überliefert. Es war sein bislang vierte Slide.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q06 Erde 008 GEnSEr

Unknown World #3

Unbekannte Erde #3

Wie bei so vielen seiner frühen Aufenthalte schweigt sich Quinns Doppelgänger auch über diese Welt aus. Sie ist eine von vielen Stationen, die im Dunkeln der Geschichte verschwunden sind.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q07 Erde 009 GEnSEr

Unknown World #4

Unbekannte Erde #4

Über diese Parallelwelt lässt sich nichts sagen. Quinns Alter-Ego erwähnt sie nicht – sie bleibt namenlos und ohne historisches oder kulturelles Gesicht.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID Q08 Erde 010 GEnSEr

Unknown World #5

Unbekannte Erde #5

Die letzte der unbekannten Welten, bevor Quinns Doppelgänger schließlich auf Erde 1 landete. Was ihn hier erwartete, ist ebenso unbekannt wie bei allen anderen Stationen zuvor.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Unbekannt
Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID 003 Erde 011 ca. 00:42:00

Ice World

Eiszeit Erde

Grundsätzlich ist es nicht der angenehmste Aufenthaltsort – man sollte besonders auf die Eis-Tornados achten. Die Sliders mussten ihren Timer vorzeitig aktivieren, um einem solchen Tornado zu entkommen: Aus ursprünglich fünf Stunden wurden so nur etwa 42 Minuten.

San Francisco präsentiert sich hier als zugefrorene Geisterstadt. Die Bucht ist vollständig vereist, die Golden Gate Bridge unter einer dicken Schneeschicht begraben, und die Straßen der Stadt sind verlassen. In den Ruinen von Quinns vereistem Haus fanden die Sliders ein Foto, das eine überraschende Entdeckung bereithielt: Quinns Doppelgänger hatte auf dieser Welt eine Schwester – die Quinn selbst nie hatte – sowie einen Hund, der ihm bereits in Kindheitstagen davongelaufen war.

Was die Katastrophe ausgelöst hat, ist bis heute ungeklärt. Wissenschaftler untersuchen, ob ein nuklearer Winter, eine ökologische Katastrophe oder eine natürliche Eiszeit hinter den extremen Bedingungen steckt. Die Recherche gestaltet sich schwierig, da viele Bibliotheken der Region zerstört oder schlicht verschwunden sind. Da die Sliders keinerlei Anzeichen radioaktiver Verseuchung zeigen und noch zahlreiche Gebäude in San Francisco stehen, deutet vieles darauf hin, dass diese Welt sich mitten in einer Eiszeit befindet – wenngleich der Schnee verhältnismäßig jung wirkt. Wo die Bewohner dieser Erde geblieben sind, ist unbekannt.

Wer diese Welt besucht, sollte sich warm einpacken und stets Ausschau nach Eis-Tornados halten. In einem der verlassenen Häuser lässt sich notfalls Schutz finden – den Schnee jedoch sollte man besser nicht essen, da Strahlungsrückstände nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Quinn Mallory
408.415.510.484 Interdimensionale Koordinaten
Geschichtliche Abweichung
66% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID 004 Erde 012 ca. 48:00:00

Communist World

Kommunistische Erde

Auf dieser Welt wurde die Domino-Theorie zur bitteren Realität. Als der US-Kongress 1953 den Rückzug der Truppen aus Korea erzwang, nutzten die Sowjets und China die Schwäche des Westens gnadenlos aus. Vor den Vereinten Nationen verhöhnten sie die USA als „schwachen Verteidiger" und „militarisches Wrack". Europa, noch immer mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt, schaute tatenlos zu, wie der Kommunismus die Welt erfasste – Indochina, Südamerika, Osteuropa fielen nacheinander. Die Europäische Union entstand zwar, doch die USA, wirtschaftlich von einer kommunistischen Weltordnung isoliert, verloren Technologie und Ressourcen und brachen schließlich zusammen. Im Jahr 1961 wurden sie durch den sowjetischen Annexionsakt offiziell zu einem Territorium der Großen Sowjetunion erklärt.

Heute patrouillieren KGB und russisches Militär offen durch die Straßen, führen willkürliche Durchsuchungen durch und scheuen auch vor Verhaftungen oder standrechtlichen Erschießungen nicht zurück. Wer diese Welt besucht, muss damit rechnen, auf Schritt und Tritt von einem eigenen KGB-Agenten beschattet zu werden. Der russische Ein-Dollar-Schein (oder Rubel) ähnelt dem amerikanischen Dollar, trägt aber andere Farben und Aufdrucke als auf Erde 1. Er ist rot statt grün und man ließt den Spruch „In den Staat vertrauen wir“. Das Bild von George Washington wurde durch den russischen Ministerpräsidenten der 1960er Jahre, Nikita Chruschtschow ersetzt. US-Dollar gelten als Erkennungszeichen des Untergrunds und sollten keinesfalls offen mitgeführt werden. Im Golden Gate Park wurde die Lincoln-Statue längst durch ein Abbild Lenins ersetzt.

In diesem Amerika gibt es nur ein einziges Telekommunikationsunternehmen namens People’s Telephone and Telegraph, das zwei Dienste anbietet: PT&T und PT&T 2. Diese staatlich kontrollierten Unternehmen erlauben keine direkten Anrufe, sodass Anrufer sich zunächst mit einer Telefongenehmigungsnummer beim Vermittler ausweisen müssen - erst dann wird der Anruf über diesen Vermittler verbunden. Die Nichtangabe der Identifikationsnummer verstößt gegen Abschnitt 33956 des kalifornischen Strafgesetzbuchs und führt zu einer Untersuchung durch ein Kommunikationssicherheitsteam.

Jeder, der auch nur im Verdacht steht, ein Faschistensympathisant zu sein, muss sich vor dem „Volksgericht“ verantworten. Auf Earth Prime ist das „Volksgericht“ ein im Fernsehen übertragtes Gericht für Bagatellsachen, auf der kommunistischen Erde hingegen ein im Fernsehen übertragtes Strafgericht.

Ein Teil der Mittelschicht hat sich mit den Verhältnissen arrangiert oder ist schlicht gleichgültig geworden. Doch der Widerstand glimmt: In Nordkalifornien existiert eine Zelle amerikanischer Freiheitskämpfer – angeführt von der alternativen Wade, die als Kopf des amerikanischen Untergrunds agiert. Arturos Doppelgänger hingegen steht auf der anderen Seite: Als Volksgeneral leitet er das Gefängnis für politische Häftlinge, das aus dem Universitätscampus errichtet wurde. Rembrandts Alter-Ego erlebte das alles nicht mehr – er fiel bereits 1982 bei den Detroiter Aufständen.

Die Sliders müssen auf dieser Welt etwas mehr als zwei Tage ausharren – in einer Stadt, in der gerade die Zweite Amerikanische Revolution aufzuflammen droht und Revolutionäre wie Sowjets um die Kontrolle über die USA kämpfen. Kein Ort für Unvorsichtige.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Wade Wells
  • Rembrandt Brown
  • Maximillian P. Arturo
943.823.365.024 Interdimensionale Koordinaten
1953 Geschichtliche Abweichung
42% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger
ID 005 Erde 013 GEnSEr

Quinn's Dad World

Quinn's Vater Erde

Auf den ersten Blick scheint auf dieser Erde alles so zu sein wie auf Erde 1: Lincolns Statue steht an gewohnter Stelle im Golden Gate Park, Taxifahrer Pavel Kurlienko kennt Rembrandt als den Crying Man, und Quinns Gartentor quietscht wie eh und je. Doch ein einziger, scheinbar kleiner Unterschied verändert alles: Quinns Vater Michael Mallory kam hier niemals bei einem Autounfall ums Leben.

Der Grund dafür liegt über achtzig Jahre zurück. Als der Standard Oil Trust 1892 vom Obersten Gerichtshof Ohios aufgelöst und 1911 endgültig als Verstoß gegen den Sherman Antitrust Act gewertet wurde, zog der Supreme Court eine folgenreiche Konsequenz: Erdöl galt fortan als „zu allgegenwärtiger Rohstoff", um in privater Hand zu bleiben, und wurde am 28. September 1911 vollständig verstaatlicht. Benzin wurde zur raren Ressource – reserviert für den öffentlichen Nahverkehr und das Militär. Privatfahrzeuge existieren auf dieser Welt nicht.

Das Ergebnis ist kaum zu übersehen: Die Menschen sind vollständig auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Los Angeles betreibt mit seinem Green Car Trolley-System eines der erfolgreichsten Straßenbahnnetze der Westküste, San Francisco zieht nach. Taxis sind zwar verfügbar, fahren jedoch mit Erdgas. Und weil kaum ein privates Auto unterwegs ist, überquerte Michael Mallory im Jahr 1984 unbeschadet seinen Weg zur Arbeit – ein glücklicher Nebeneffekt einer Welt ohne Autokultur.

Für Quinn bedeutet diese Welt eine seltene, bewegende Begegnung: die Möglichkeit, Zeit mit dem Doppelgänger seines längst verstorbenen Vaters zu verbringen. Wer diese Erde besucht, muss sich lediglich an das Leben ohne eigenes Auto gewöhnen – und vor dem Bus aus dem Weg gehen.

    Bekannte Sliders-Doubles
  • Quinn Mallory
927.568.654.945 Interdimensionale Koordinaten
1911 Geschichtliche Abweichung
92% Überlebenswahrscheinlichkeit
Doppelgänger

Fehler und Ungereimtheiten

Hier werden die Fehler und Ungereimtheiten, auch Bloopers und Nitpicks genannt, näher beleuchtet. Wenn ihr mehr davon sichtet, könnt ihr die Filmfehler gern über das Impressum einsenden, und vielleicht werden sie schon bald hier mit aufgelistet sein. Vielen Dank!

🚦
Rot heißt fahren
und grün heißt Stopp?

Die Ampeln in der ersten Welt, die Quinn besucht, funktionieren genau umgekehrt zur gewohnten Logik. Wie Quinn es selbst beschreibt: "Rot heißt fahren und Grün heißt Stopp." Interessanterweise bleiben die Rücklichter der Autos jedoch unverändert und entsprechen weiterhin dem bekannten Standard. Obwohl sie der Logik dieser Welt nach eigentlich beim Bremsen grün leuchten müssten, wurde dieses Detail offenbar nicht angepasst.

❄️
Atemlos?

In den Szenen, in denen die Sliders auf der Eiszeit Erde landen, wäre aufgrund der niedrigen Temperaturen eigentlich deutlich sichtbarer Atem in Form von Kondensdampf zu erwarten. Bei Rembrandt und den anderen Teammitgliedern ist dieser Effekt jedoch nicht zu sehen.

Die Ursache liegt vermutlich in den damaligen Produktionsbedingungen. Mitte der 1990er Jahre war die CGI-Technik zwar grundsätzlich in der Lage, solche Effekte darzustellen, wie man es aus einigen Kinoproduktionen der Zeit kennt. Bei wöchentlichen Fernsehserien wie Sliders verhinderten jedoch vor allem der enge Produktionsplan und das begrenzte Budget eine aufwendige Nachbearbeitung.

Digitale Atemeffekte erforderten hohe Renderzeiten pro Einzelbild, was im Serienalltag kaum umsetzbar war. Deshalb wurde dieser zusätzliche visuelle Effekt in vielen TV-Produktionen jener Zeit oft weggelassen.

💡
Bloopers & Nitpicks entdeckt?
Ihr habt einen weiteren Fehler oder eine Ungereimtheit, die hier noch nicht aufgeführt ist? Dann schickt ihn uns ganz einfach über das Impressum.

Kommentare

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