Behind the Scenes:
Strangers and Comrades
Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

Blutige Erde

Für die Episode Blutige Erde aus der fünften Staffel von Sliders wurde einiges an Aufwand betrieben. Die Geschichte führt die Sliders in einen erbitterten Stellungskrieg gegen die Kromaggs. Besonders für Mallory und Diana wird diese Welt zu einer regelrechten Feuertaufe.

Die Folge war eine der aufwendigeren Produktionen der fünften Staffel. Drehbuchautor Keith Damron beschreibt die Episode später als eine Art „Teil drei“ der Staffelauftaktgeschichten. Gleichzeitig sollte mit der Folge der Handlungsbogen um die Anti-Kromagg-Waffe abgeschlossen werden.

Auf dieser Seite werfen wir einen Blick auf den besonderen Drehort. Das Außenset mit dem Schützengraben wurde auf einem gemieteten Privatgrundstück errichtet. Die weiteren Schauplätze der Episode, darunter die Bereiche in den Zelten und den unterirdischen Anlagen, entstanden hingegen auf Stage 3 der Universal Studios in Hollywood.

Der militärische Charakter der Episode stellte die Produktion vor einige ungewöhnliche Herausforderungen. Für die Ausstattung wurden zahlreiche Waffen und militärische Requisiten benötigt.

Keith Damron erinnert sich an Gespräche mit Requisitenmeister Bill Belt über die benötigte Ausrüstung. M-60-Maschinengewehre, M-16-Gewehre und halbautomatische Pistolen gehörten zum gewünschten Arsenal.

Selbst bei den Fahrzeugen wurde es ungewöhnlich. Während der Vorproduktion war die Produktion tatsächlich auf der Suche nach einem geeigneten Panzer beziehungsweise gepanzerten Fahrzeug.

In Los Angeles gab es dafür sogar spezielle Anbieter. Bei WANG'S konnten für Filmproduktionen gepanzerte Fahrzeuge, Panzer und ähnliche Militärfahrzeuge gemietet werden. Damron beschreibt den Besuch dort scherzhaft als eine Art Einkaufstour für einen kleinen Balkan-Diktator.

Ein paar tausend Dollar zu viel

So aufwendig die Produktion auch war, ganz ohne Probleme mit dem Budget ging die Episode offenbar nicht über die Bühne. Keith Damron berichtet, dass die Darsteller während der Dreharbeiten mehrere tausend Dollar mehr Munition verschossen als ursprünglich eingeplant.

Offenbar hatten die Schauspieler beim „Soldatenspielen“ etwas zu viel Spaß. Damron nahm es mit Humor und meinte rückblickend sogar, dass er selbst gerne mitgespielt hätte. Blutige Erde gehört damit zu den Episoden der fünften Staffel, bei denen der Produktionsaufwand deutlich über eine normale Studioproduktion hinausging.

Ein echter Schützengraben auf einem Privatgelände in Acton, zusätzliche Außenaufnahmen in der kalifornischen Wüste, aufwendige militärische Requisiten, gepanzerte Fahrzeuge und Kulissen auf dem Gelände der Universal Studios sorgten dafür, dass die Folge trotz des vergleichsweise kleinen Fernsehbudgets groß wirken konnte.

Die erhaltenen Behind-the-Scenes-Fotos geben heute einen interessanten Einblick in diese Dreharbeiten. Sie zeigen nicht nur die Darsteller zwischen den Aufnahmen, sondern auch Regisseur Richard Compton, Autor Keith Damron und die Crew bei der Arbeit.

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Ein echter Schützengraben in der Wüste

Für eine Geschichte über einen Stellungskrieg wurde natürlich vor allem eines benötigt: ein Schützengraben.

Zum Glück musste dafür keiner neu gebaut werden. Location Manager Tony Saenz fand ein passendes Gelände auf einem riesigen Privatgrundstück in Acton, einer Wüstenregion nördlich von Los Angeles.

Der dort vorhandene Schützengraben war ursprünglich für ein Projekt über den Ersten Weltkrieg angelegt worden. Laut Keith Damron handelte es sich vermutlich um einen Werbespot. Der Besitzer hatte den Graben anschließend auf seinem Grundstück belassen.

Für die Sliders-Produktion erwies sich dieser Zufall als Glücksfall. Der vorhandene Schützengraben passte perfekt zur geplanten Handlung und konnte direkt als Schauplatz für die Kampfszenen verwendet werden.

Auf einem weiteren Teil des Grundstücks entstanden zusätzliche Außenaufnahmen. Die Innenaufnahmen, darunter die unterirdischen Bereiche und die Innenräume der Zelte, wurden dagegen auf Bühne 3 der Universal Studios in Hollywood aufgebaut.

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Die rosa T-Shirts

Ein ungewöhnliches Detail lässt sich auf den erhaltenen Behind-the-Scenes-Fotos erkennen, bei der die Schauspieler sich für den Dreh einer Szene vorbereiten.

Joel Stoffer, der einen Kromagg-Soldaten spielte, Jerry Doyle als Sergeant Vernon Larson sowie Cleavant Derricks als Rembrandt Brown und Robert Floyd als Mallory tragen unter ihren Uniformen auffällige rosa T-Shirts.

Die Shirts waren während der Dreharbeiten unter den Kostümen zu sehen und sind auf den Produktionsfotos besonders gut zu erkennen.

Während der Dreharbeiten ist auch ein sehr seltenes Gruppenfoto entstanden, dass ebenfalls nochmal die Uniformen und die Shirts zeigt. Das Bild stammt aus einer Ausgabe der New York Vue - Daily News auf Long Island.

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Dreharbeiten auf dem „Schlachtfeld“

Regie bei Strangers and Comrades führte Richard Compton, der gleichzeitig als Produzent an der Episode beteiligt war. Bill Dial fungierte als Co-Executive Producer. Hinter den Kulissen berieten sich Compton, Drehbuchautor Keith Damron und Script Supervisor Linda „Bunky“ Hegland während der Dreharbeiten über die Umsetzung einzelner Szenen.

Produzent Paul Cajero und die Crew mussten zahlreiche Elemente zusammenführen, damit der Kriegsschauplatz möglichst überzeugend wirkte.

Das Ergebnis beeindruckte selbst die Verantwortlichen. Keith Damron berichtet, dass das täglich aus der Wüste zurückkommende Filmmaterial ausgesprochen gut aussah. Für ihn wirkte das Material teilweise eher wie ein Kinofilm als wie eine gewöhnliche Fernsehproduktion.

Auch die Darsteller hatten offensichtlich ihren Spaß an den Dreharbeiten. Besonders Cleavant Derricks, Robert Floyd und Jerry Doyle sollen trotz der düsteren Geschichte mit großer Begeisterung bei den Kampfszenen dabei gewesen sein.

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